Papst Clemens IV. bestätigt dem Kloster St. Emmeram alle Kirchen, Kapellen und namentlich genannte Besitzungen, im einzelnen in der Stadt Regensburg die Kirche St. Emmeram, die Kapelle der Ahakirche und die Kapelle St. Andreas, in der Diözese Regensburg die Kirchen von Aufhausen, Abbach, Hainsbach (Aindesbach), [Unter]Neuhausen, (Nieder-)Lauterbach, Pförring, Sollern (Solaren), Altenschwand (Swant), Eilsbrunn, Wald, die Kapelle von Weihmichl, die Besitzungen in Zeholfing, Aiterhofen (Haiterhoven), Alburg, Gingkofen, Hagelstadt und Dünzling, das Herrenhaus (Nieder-)Lauterbach mit allen Zugehörungen, die Besitzungen in Pförring, Herrnwahlthann (Tann), Emhof (Emmenhofen), Prunberg, Altenschwand (Swant), Stetten, Etmannsdorf (Ettensdorf), Rinolstorf (?), Neuhausen, Peising, (Hohen-)Gebraching, (Ober-)Isling, Dechbetten, Pentling, Harting, Scheuer (Schirin), Eilsbrunn, Schwabelweis, Untermainsbach (Manspach), Hebramsdorf, Luckenpaint (Okkenspint), Piegendorf, Lindhof (?) (Lintach) und Gailsbach, in der Diözese Salzburg das Herrenhaus und die Kirche von Vogtareuth (Reut), in der Diözese Eichstätt die Kirchen von Hausen (Husen) und Litzlohe (Luzelna) sowie die Landgüter und Besitzungen in Berghausen (Perchusen), Hausen (Husen), Litzlohe (Luzelna) und Erlheim (Orlheim) sowie in der Diözese Freising den Hof in Moosinning (Innign) mit allen Zugehörungen. Ferner bestätigt er dem Kloster eine Reihe namentlich genannter Privilegien u.a. über die Aufnahme von Mönchen, Freiheiten während eines Interdikts und Restitution entwendeter Güter. S=A
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Papst Clemens IV. bestätigt dem Kloster St. Emmeram alle Kirchen, Kapellen und namentlich genannte Besitzungen, im einzelnen in der Stadt Regensburg die Kirche St. Emmeram, die Kapelle der Ahakirche und die Kapelle St. Andreas, in der Diözese Regensburg die Kirchen von Aufhausen, Abbach, Hainsbach (Aindesbach), [Unter]Neuhausen, (Nieder-)Lauterbach, Pförring, Sollern (Solaren), Altenschwand (Swant), Eilsbrunn, Wald, die Kapelle von Weihmichl, die Besitzungen in Zeholfing, Aiterhofen (Haiterhoven), Alburg, Gingkofen, Hagelstadt und Dünzling, das Herrenhaus (Nieder-)Lauterbach mit allen Zugehörungen, die Besitzungen in Pförring, Herrnwahlthann (Tann), Emhof (Emmenhofen), Prunberg, Altenschwand (Swant), Stetten, Etmannsdorf (Ettensdorf), Rinolstorf (?), Neuhausen, Peising, (Hohen-)Gebraching, (Ober-)Isling, Dechbetten, Pentling, Harting, Scheuer (Schirin), Eilsbrunn, Schwabelweis, Untermainsbach (Manspach), Hebramsdorf, Luckenpaint (Okkenspint), Piegendorf, Lindhof (?) (Lintach) und Gailsbach, in der Diözese Salzburg das Herrenhaus und die Kirche von Vogtareuth (Reut), in der Diözese Eichstätt die Kirchen von Hausen (Husen) und Litzlohe (Luzelna) sowie die Landgüter und Besitzungen in Berghausen (Perchusen), Hausen (Husen), Litzlohe (Luzelna) und Erlheim (Orlheim) sowie in der Diözese Freising den Hof in Moosinning (Innign) mit allen Zugehörungen. Ferner bestätigt er dem Kloster eine Reihe namentlich genannter Privilegien u.a. über die Aufnahme von Mönchen, Freiheiten während eines Interdikts und Restitution entwendeter Güter. S=A
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 112/1
Registratursignatur/AZ: Kasten 1, Schublade Nr. 1, Nr. 27
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> II. 1251-1400
1266 Juni 9
Hinweis: auch als Transsumpt in zwei Urkunden vom 20. Mai 1477 (siehe Nr. 2070 / I, / II) und in einer Urkunde vom 10. März 1498 (siehe Nr. 2472) enthalten; auch als Vidimus in drei Urkunden vom 6. Oktober 1613 (siehe Nr. 3896 / I, / II, / III) enthalten
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: ein an rot-gelben Seidenschnüren anhängendes Bleisiegel
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Viterbo
Literatur: Kraus, Liber probationum Nr. XC
Vermerke: Subskriptionen der Kardinäle
Originaldatierung: Datum Viterbii ... V idus junii indictione VIIII incarnationis dominice anno MoCCoLXVIo pontificatus vero domini Clementis papae IIII anno.
Unternummer: 1
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1266
Monat: 6
Tag: 9
Äußere Beschreibung: 60x54 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Viterbo
Literatur: Kraus, Liber probationum Nr. XC
Vermerke: Subskriptionen der Kardinäle
Originaldatierung: Datum Viterbii ... V idus junii indictione VIIII incarnationis dominice anno MoCCoLXVIo pontificatus vero domini Clementis papae IIII anno.
Unternummer: 1
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1266
Monat: 6
Tag: 9
Äußere Beschreibung: 60x54 cm
Clemens IV., Papst
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift)
Regensburg (krfr.St.): Kapellen \ St. Bartholomäus
Regensburg (krfr.St.): Kapellen \ St. Andreas
Aufhausen (Lkr. Regensburg), Pfarrei/Kirche St. Bartholomäus
Bad Abbach (Lkr. Kelheim), Pfarrei/Kirche
Hainsbach (Gde. Geiselhöring, Lkr. Straubing-Bogen), Pfarrei/Kirche St. Johann
Unterneuhausen (Gde. Weihmichl, Lkr. Landshut), Pfarrei/Kirche St. Laurentius
Niederlauterbach (Gde. Wolnzach, Lkr. Pfaffenhofen a.d.Ilm), Pfarrei/Kirche St. Emmeram
Pförring (Lkr. Eichstätt), Pfarrei/Kirche St. Leonhard
Sollern (Gde. Altmannstein, Lkr. Eichstätt), Pfarrei/Kirche
Altenschwand (Gde. Bodenwöhr, Lkr. Schwandorf), Pfarrei/Kirche
Eilsbrunn (Gde. Sinzing, Lkr. Regensburg), Pfarrei/Kirche St. Wolfgang
Herrnwahlthann (Gde. Hausen, Lkr. Kelheim), Pfarrei/Kirche St. Andreas
Weihmichl (Lkr. Landshut): Kapelle
Zeholfing (Gde. Landau a.d. Isar, Lkr. Dingolfing-Landau)
Aiterhofen (Lkr. Straubing-Bogen)
Alburg (krfr.St. Straubing)
Gingkofen (Gde. Geiselhöring, Lkr. Straubing-Bogen)
Hagelstadt (Lkr. Regensburg)
Dünzling (Gde. Bad Abbach, Lkr. Kelheim)
Niederlauterbach (Gde. Wolnzach, Lkr. Pfaffenhofen a.d.Ilm): villa
Pförring (Lkr. Eichstätt)
Emhof (Gde. Schmidmühlen, Lkr. Amberg-Sulzbach)
Prunberg
Stetten (Gde. Straßkichen, Lkr. Straubing-Bogen)
Ettmannsdorf (Stadt Schwandorf, Lkr. Schwandorf)
Rinolstorf ?
Peising (Gde. Bad Abbach, Lkr. Kelheim)
Gebraching (Hohen-, Niedergebraching, Gde. Pentling, Lkr. Regensburg)
Oberisling (krfr.St. Regensburg)
Dechbetten (krfr.St. Regensburg)
Pentling (Lkr. Regensburg)
Harting (krfr.St. Regensburg)
Scheuer (Gde. Mintraching, Lkr. Regensburg)
Eilsbrunn (Gde. Sinzing, Lkr. Regensburg)
Schwabelweis (krfr.St. Regensburg)
Untermainsbach (Stadt Nittenau, Lkr. Schwandorf)
Hebramsdorf (Gde. Neufahrn i.NB, Lkr. Landshut)
Luckenpaint (Gde. Thalmassing, Lkr. Regensburg)
Piegendorf (Gde. Neufahrn, Lkr. Landshut)
Lindhof (Gde. Aiterhofen, Lkr. Straubing-Bogen)
Gailsbach (Gde. Hagelstadt, Lkr. Regensburg)
Vogtareuth (Lkr. Rosenheim): villa
Vogtareuth (Lkr. Rosenheim), Pfarrei/Kirche
Hausen (Gde. Greding, Lkr. Roth), Pfarei/Kirche
Hausen (Gde. Greding, Lkr. Roth)
Litzlohe (Gde. Pilsach, Lkr. Neumarkt i.d.OPf.), Pfarrei/Kirche St. Oswald
Berghausen (Gde. Altmannstein, Lkr. Eichstätt)
Litzlohe (Gde. Pilsach, Lkr. Neumarkt i.d.OPf.)
Erlheim (Gde. Zant, Lkr. Amberg)
Moosinning (Lkr. Erding)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:38 MESZ
CC0 1.0 Universell