Georg Bader von Ingstetten ("Yngstättenn") [Gde. Roggenburg/Lkr. Neu-Ulm] verkauft dem Arzt und Ulmer Bürger Dr. Wolfgang Reichart einen jährlichen Zins von 2,5 rheinischen Gulden, wofür ihm der Käufer 50 Gulden bezahlt hat. Der Zins gefällt von Haus, Hofstadt, Stadel und Garten in Ingstetten zwischen den Häusern des Peter Schäpperlin und des Balthasar ("Balthus") Pfeiffer, die er dem Käufer auch als Unterpfand für die fristgerechte Entrichtung des Zinses eingesetzt hat. Die Güter rühren vom Prämonstratenserchorherrenstift Roggenburg [Lkr. Neu-Ulm] zu Lehen. Dem Verkäufer und seinen Erben steht das Recht zu, den Zins wieder abzulösen.