Die Witwe Peppinghege zeigt an, sie könne nach dem Tode ihres Mannes ihren Kotten nicht allein bewirtschaften und wolle sich daher ein zweites Mal mit Anton Pöpsel verheiraten. Wegen der Kriegszeiten und weil sie den Kotten erst im vorigen Jahre gewonnen habe, bittet sie den Gewinn und den Sterbfall maßvoll anzuschlagen. Unter diesen Umständen setzt der anwesende Gutsherr den Gewinn einschließlich aller Gebühren, aber ohne Sterbfall (exclusa tamen vacua mortuaria) auf 24 Reichstaler fest. Die Bezahlung dieser Summe übernimmt der Schulte Pöpsel, wobei er 15 Reichstaler sofort entrichtet. Er verspricht, den Rest innerhalb Monatsfrist zu begleichen. Außerdem will er den Freibrief für seinen Stiefsohn beschaffen. Beglaubigung durch aufgedrücktes Siegel durch Sophia Witwe von Ketteler, geborene von Boeselager (zu Middelburg).

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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