NL Josef Reindl (Bestand)
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E 10/119
Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Nürnberg >> Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz >> E 10 - Nachlässe >> E 10/119 - Nachlass / Josef Reindl
Zur Person:Josef Reindl, geboren am 16. August 1896 in Nürnberg, gest. am 27. September 1976, trat bald nach der Schulausbildung (Kreisrealschule) in den Verwaltungsdienst der Stadt Nürnberg (1913). Ohne große berufliche Brüche wurde er am 23.5.1946 zum berufsmäßigen Stadtrat für Personalwesen als Nachfolger von Karl Giermann bestellt und am 21.8.1946 mit 35 von 39 Stimmen zum Referenten V (Personalwesen) gewählt. Am 14.7.1948 mit 35 von 44 Stimmen wieder gewählt, ab 28.5.1952 (mit 29 von 49 Stimmen) bestätigt (ab 22.10.1952 Umnumerierung der Referenten, ab jetzt Referent I - allgemeine Verwaltung), am 26.3.1958 (mit 33 von 34 Stimmen) abermals auf sechs Jahre gewählt, ab 30.4.1964 wegen Erreichens der Altersgrenze in Rente (Nachfolger: Karl Widmayer). Zum Bestand:Neben seinen eigenen Dokumenten befinden sich darin auch Unterlagen seiner Frau Anna Maria, geb. Martin, seiner Mutter Barbara geb. Leisgang und seiner Schwester Anna.Der Nachlass von Josef Reindl wurde dem StadtAN am 2005 durch seine ehemalige Sekretärin, übergeben. Verzeichnung und Datenbankeingabe 2007, Ergänzung 2011.
Einheiten: 29
Bestand
Deutsch
Giermann, Karl
Kreisrealschule
Kriener, Ilse
Leisgang, Barbara
Martin, Anna Maria
Martin, Barbara
Nachlässe (Einzelbestände)
Personalwesen
Reindl, Anna
Reindl, Anna Maria
Reindl, Josef
Verwaltungsdienst
Widmayer, Karl
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ