E Rep. 200-11 Nachlass Eduard Julius Albrecht Pehlemann (Bestand)
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E Rep. 200-11
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> E Nachlässe und personengeschichtliche Sammlungen >> E 1 Nachlässe und Personenfonds
Vorwort: 1. Biographie
Eduard Julius Albrecht Pehlemann wurde am 27. August 1802 in Gorgast (Kreis Küstrin) geboren. Nach seinem Studium in Halle und Berlin begann er als Auskultator beim Königlichen Stadtgericht Berlin im Jahre 1823. Danach wurde er Referendar beim Kammergericht und bald darauf Kammergerichtsassessor. Im Jahr 1830 wurde er zur Regierung Marienwerder versetzt. 1831 wurde ihm die kommissarische Verwaltung des Landratsamtes für den Kreis Flatow übertragen. Von 1832 bis 1837 war er als Regierungsrat in Marienwerder tätig. Ende 1837 kehrte er als Justitiar beim Königlichen Konsistorium und Provinzial-Schul-Kollegium nach Berlin zurück. Für seine Verdienste erhielt er 1847 den Roten-Adler-Orden 4. Klasse. Von 1849 bis 1872 war er Vorsteher der Ministerial-, Militär- und Baukommission. In dieser Stellung erhielt er 1852 den Roten-Adler-Orden 3. Klasse und 1862 verlieh ihm der König für die Förderung des Baues des Spandauer Schifffahrtskanals das Ritterkreuz des Hohenzollernschen Hausordens. 1869 folgte seine Beförderung zum Oberregierungsrat 2. Klasse.
Eduard Pehlemann starb am 4. Februar 1872 in Berlin.
2. Bestandsinformation
Der Nachlass ist vom Landesarchiv Berlin im Mai 1963 angekauft worden.
Enthält:
Biografisches Material.- Bestallungsurkunden.- Unterlagen über die Tätigkeit als Kammergerichtsassessor in Berlin, als Regierungsrat in Marienwerder, als Justitiar beim Konsistorium und als Vorsteher der Ministerial-, Militär- und Baukommission in Berlin.- Unterlagen über den Tod Friedrich Wilhelms III. und über die Erbhuldigung für Friedrich Wilhelm IV.- Druckerzeugnisse über die Revolution von 1848.- Einladungen zu Hoffesten und Jagden.- Unterlagen über den Bau von Chausseen, das Anlegen von Wegen im Tiergarten und im Glienicker Park.- Korrespondenz.
Erschlossen: 35 [AE] 0.15 [lfm]
Laufzeit:
1802 - 1871
Benutzung:
Findbuch, Datenbank
Berlin, den 20.03.2015 Lydia Kiesling
Eduard Julius Albrecht Pehlemann wurde am 27. August 1802 in Gorgast (Kreis Küstrin) geboren. Nach seinem Studium in Halle und Berlin begann er als Auskultator beim Königlichen Stadtgericht Berlin im Jahre 1823. Danach wurde er Referendar beim Kammergericht und bald darauf Kammergerichtsassessor. Im Jahr 1830 wurde er zur Regierung Marienwerder versetzt. 1831 wurde ihm die kommissarische Verwaltung des Landratsamtes für den Kreis Flatow übertragen. Von 1832 bis 1837 war er als Regierungsrat in Marienwerder tätig. Ende 1837 kehrte er als Justitiar beim Königlichen Konsistorium und Provinzial-Schul-Kollegium nach Berlin zurück. Für seine Verdienste erhielt er 1847 den Roten-Adler-Orden 4. Klasse. Von 1849 bis 1872 war er Vorsteher der Ministerial-, Militär- und Baukommission. In dieser Stellung erhielt er 1852 den Roten-Adler-Orden 3. Klasse und 1862 verlieh ihm der König für die Förderung des Baues des Spandauer Schifffahrtskanals das Ritterkreuz des Hohenzollernschen Hausordens. 1869 folgte seine Beförderung zum Oberregierungsrat 2. Klasse.
Eduard Pehlemann starb am 4. Februar 1872 in Berlin.
2. Bestandsinformation
Der Nachlass ist vom Landesarchiv Berlin im Mai 1963 angekauft worden.
Enthält:
Biografisches Material.- Bestallungsurkunden.- Unterlagen über die Tätigkeit als Kammergerichtsassessor in Berlin, als Regierungsrat in Marienwerder, als Justitiar beim Konsistorium und als Vorsteher der Ministerial-, Militär- und Baukommission in Berlin.- Unterlagen über den Tod Friedrich Wilhelms III. und über die Erbhuldigung für Friedrich Wilhelm IV.- Druckerzeugnisse über die Revolution von 1848.- Einladungen zu Hoffesten und Jagden.- Unterlagen über den Bau von Chausseen, das Anlegen von Wegen im Tiergarten und im Glienicker Park.- Korrespondenz.
Erschlossen: 35 [AE] 0.15 [lfm]
Laufzeit:
1802 - 1871
Benutzung:
Findbuch, Datenbank
Berlin, den 20.03.2015 Lydia Kiesling
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST