01.02.02 A, A 3678
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01.02.02 A 01.02.02 - A Rats- und Magistratsgericht - Hexenprozesse
01.02.02 - A Rats- und Magistratsgericht - Hexenprozesse >> 2.0 Sammelakten
1611 - 1687
Enthält: Gehlen, Joh. Schwiegermutter contra Kasting, Cordt 1611; Stock, Cordt 1611; Tegemeyer, Ilse 1612; Selbstmord eines Gefangenen 1613; die Flakesche 1624; die Knipesche 1629; die Siverdingsche o.D.; Zeugenverhöre betr. Zauberei 1628; Niemann, Anneke in Papenburg 1629; die Brachtsche zu Marpe 1630; Groneberchs Fred. Frau 1630; vergiftung durch "Bickbirnen" betr. 1630; Wippermann, Ant.: Kühe geben zu wenig Milch 1630; die Böcklersche 1630; Sander bittet um Begnadigung seiner Frau zum Schwert 1631; Borchards, Arndts Frau; Rel. Tillill 1631; Jürgen Berner; Haspelmates Joh. ehefrau betr. 1631; Verzeichnis, was der Kämmerer Arndt Sprute behufs Haspelmateschen und der Sanderingschen ausgeben 1631; Verzeichnis betr. Anneke Wippermann, Anneke Halling und Joh. Olieschleger 1631; die Buddesche, Zeugenvernehmung 1632; Welmans, Kine, Hr. Sieverts Frau betr. 1632; Helmening, Ilsche, Rel. Lutmans 1632; Bolle, Reneke, Ausgaben wegen Hexenprozessen; dabei: Namen von Beklagten 1632; Solinander, Ermgard, Schillings Frau 1653/54; Mackesin, bekl. von Herm. Rehse 1632; Schamhartt, Anneke Rel. Tillill 1632; Schwaken, Berndts Frau 1634; Lüdekings, Heinrich Frau 1634; Moritz, Elis. beleidigt Ehefrau des Lesemann Joh. und deren Tochter 1635; Cothmann, Dietrich 1637; die Brüningsche 1637; Kaufmann, Henr. Inquisition 1644; Schulten, Herm. Ehefrau, Rechnung ebtr. Justifizierung der Hexen Anno 1653, mit Namen; Eine Magd kauft Kohlpflanzen 1657; van Dahl, Adam betr. 1654; Schuckenböhmersche: Inquisition betr. 1665; Zeugenverhöre: Isenbein betr. Aggratiation (Begnadigung) 1666; Dierking, Cordt, intus: Siegel und Notariatssignet Henrici Gotschalcks; Rechnung über Ausgaben für zwei Hexen: Sassen, Johan des Schmieds und Plossers Joh. Frauen 1666; Schultzen, Herm.: gutachten der Universität Rinteln 1666; die Balckesche 1669; Falco Rese 1670; Prozess gegen NN, hierbei Zeugenaussage von Ermgard Solinander 1632?; Cato, Herm. zu Detmold 1671; Hosbecke, Gutachten der Universität Rinteln betr. Hosbecken Ehefrau 1675, Rechnung des Henkers, dabei einige Namen 1676; Blattgersten Frau 1681; Meysolls Frau 1683, Beschuldigung der Hexerei durch ein Mädchen von Albaxen: Die Ostmansche könne Hexen! 1685; Stolmannsche contra Dunckers Magd bter. Beschuldigung der Zauberei u.a.m. 1687; Apothekersche betr. Zeugenverhör: Ostermann, Hexenmeister 1688; Die Crampesche 1685; Die Grabbische 1685; Anna Maria Bergmann und Tochter 1685
Archivale
Weitere Akten betr. Verdächtigungen der Zauberei vergl. Prozessakten B 125 (6411); C 6; F 21 (1486); B 162 (1691); D 94 (1691); A 4755 (Andreas von Sehle, 1676); Ius aggratiandi betr. vergl. Ir 11ff.; Peinli. Prozessordnung betr. vergl. Ju 2+3 (daselbst auch Rechtsauskünfte); De Proba Aquae frigidae etc. 1581 Rechtsauskunft vom Jahre ? (nach 1716) siehe unter "Hexenprozesse betr." Ju 6/ 1701.Restaurierung Buchbinderei Bethel, 1982/83.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:43 MEZ
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