Pfalzgraf Wilhelm beim Rhein beurkundet, dass er durch seine Räte Johann von der Leitern den Älteren, Herr zu Pern und Wintzentz, Friedrich Sturmfeder, Komtur zu Blumental und Wolfegg von Seiboldsdorf (Seiboltsdorf), Probst des Stifts zu München, zwischen Johann dem Jungeren Herrn von der Leitern zu Pern und Vincentz (Vintzentz) von seiner Tochter Anna Wagen, die jetzt in der Pfalzgräfin Frauenzimmer ist, und dem Schenken Wilhelm zu Limpurg eine Heiratsabrede abgeschlossen habe. Heiratsgut und Widerlegung je 2000 Gulden und 1000 Gulden Morgengabe; nach dem Tode der Eltern erhält Anna noch 1000 Gulden. Bestimmungen über den Todesfall, Nießbrauch der Witwe usw.
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Pfalzgraf Wilhelm beim Rhein beurkundet, dass er durch seine Räte Johann von der Leitern den Älteren, Herr zu Pern und Wintzentz, Friedrich Sturmfeder, Komtur zu Blumental und Wolfegg von Seiboldsdorf (Seiboltsdorf), Probst des Stifts zu München, zwischen Johann dem Jungeren Herrn von der Leitern zu Pern und Vincentz (Vintzentz) von seiner Tochter Anna Wagen, die jetzt in der Pfalzgräfin Frauenzimmer ist, und dem Schenken Wilhelm zu Limpurg eine Heiratsabrede abgeschlossen habe. Heiratsgut und Widerlegung je 2000 Gulden und 1000 Gulden Morgengabe; nach dem Tode der Eltern erhält Anna noch 1000 Gulden. Bestimmungen über den Todesfall, Nießbrauch der Witwe usw.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 113 I U 980
B 113 I Bü 2487
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 113 I Limpurg-Obersontheim, Erbschenken
Limpurg-Obersontheim, Erbschenken >> 19. Innere Angelegenheiten des limpurgischen Hauses >> 19.3 Heiratssachen der Limpurger Erbschenken nebst Unterhalts-, Wittums- und Verzichtssachen ihrer Frauen >> 19.3.2 Linie Limpurg-Gaildorf von 1483 an
1530 Juni 29 (am Tag Petri und Pauli Appostolorum)
Urkunden
Schaden: in einer Stelle Mäusefraß
Ausstellungsort: Augsburg
Aussteller: Pfalzgraf Wilhelm beim Rhein
Zeugen: Sigmund Graf von Ortenburg; Jörg Graf von Ortenburg; Christoph Graf von Ortenburg; Karl Graf von Oettingen; Ludwig Graf von Oettingen; Truchseß Jörg zu Waldburg; Graf Albrecht von Hohenlohe; Graf Jörg von Hohenlohe; Jörg Freiherr zu Heideck (Haidegg); Schenk Karl zu Limpurg; Schenk Hans zu Limpurg
Siegler: Pfalzgraf Wilhelm beim Rhein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. abg.
Ausstellungsort: Augsburg
Aussteller: Pfalzgraf Wilhelm beim Rhein
Zeugen: Sigmund Graf von Ortenburg; Jörg Graf von Ortenburg; Christoph Graf von Ortenburg; Karl Graf von Oettingen; Ludwig Graf von Oettingen; Truchseß Jörg zu Waldburg; Graf Albrecht von Hohenlohe; Graf Jörg von Hohenlohe; Jörg Freiherr zu Heideck (Haidegg); Schenk Karl zu Limpurg; Schenk Hans zu Limpurg
Siegler: Pfalzgraf Wilhelm beim Rhein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. abg.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:38 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Sonstige weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Limpurg-Obersontheim, Erbschenken (Bestand)
- 19. Innere Angelegenheiten des limpurgischen Hauses (Gliederung)
- 19.3 Heiratssachen der Limpurger Erbschenken nebst Unterhalts-, Wittums- und Verzichtssachen ihrer Frauen (Gliederung)
- 19.3.2 Linie Limpurg-Gaildorf von 1483 an (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland