Akten des Landgrafen Philipp (Einige Aktenstücke in Wien.): Instruktion. Briefwechsel mit seinen Gesandten Kanzler Dr. Günterode und Sebastian Aitinger; mit dem Statthalter zu Kassel Rudolf Schenk und dem Oberamtmann Alexander v.d. Tann. Abschiede
Vollständigen Titel anzeigen
3, 852
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.21 Ereignisse von 1545 bis zum Schmalkaldischen Krieg
März, April 1546
Enthält: 1546 März. Instruktionspunkte: Sobald die Ankunft des Kaisers in Regensburg bekannt wird, sollen die Gesandten sich ebenfalls dorthin begeben
Enthält: Zusatz zu der Erstreckung der Einung, wie sie in Frankfurt beschlossen wurde, gemeiner Pfennig, Aufnahme von Kurpfalz und Kurköln in die Einung, Rekusation des Konzils, Verwahrung Herzog Heinrichs und seines Sohnes, Unterhandlungen wegen der Freilassung des Herzogs, Bestellung des braunschweigischen Landes, Graf Otto von Rietberg, Bezahlung des Landgrafen, die Gefangenen aus dem braunschweigischen Zuge, Freilassung der ehemaligen Befehlshaber auf Steinbrück
Enthält: April. Übersendung eines Schreibens Jakob Sturms an den Landgrafen (29. März). Ankunft der Gesandten in Worms April 2. Gespräch eines französischen Edelmanns mit Jakob Sturm über die Stellung Frankreichs gegenüber den Protestanten, Besuch des Konzils, Gesandtschaft der Protestanten an den Dauphin. Schreiben Bucers an Julius Pflug (26. März). Auftrag für Günterode, nach der Ankunft Alexanders v.d. Tann mit diesem nach Regensburg sich zu begeben, und Kopien der hessisch-sächsischen Verhandlungen wegen Herzog Heinrichs mitzunehmen. Der Kurfürst von Köln ist, wenn er auch nicht viel tun will, nicht zu verlassen. Berufung Rudolf Schenks und Alexanders v.d. Tann nach Worms. Geringer Besuch des Tages. Bedenken gegen die Verschiebung der Beschlußfassung nach Regensburg, Wunsch des Kurfürsten von der Pfalz (der mit seinen Landständen sich geeinigt hat), daß der Punkt der Einung in Worms zum Schlusse komme. Grund weshalb kein kurkölnischer Landtag gehalten wird. Vor Ostern ist der Beginn der Reichstagsverhandlungen nicht zu erwarten. Wunsch der Bundesgesandten, den Punkt der Einung auf den Reichstag zu verschieben. Entschuldigung Aitingers wegen des gemeinen Pfennigs. Mahnung an die oberländischen Stände, ihren Anteil an den Kosten des braunschweigischen Zuges zu erlegen. Werbung des englischen Gesandten Christoph Mount bei dem Landgrafen: Bündnisangebot. Der v. Runiack erbietet sich, Wrisberg, Herbort v. Langen und Dr. Held niederzuwerfen. Unmöglichkeit in Worms zu einem endgiltigen Schluß wegen der Verlängerung des Bundes und eines gewissen Anschlages zu kommen. Konzept einer Entschuldigung wegen der Abreise der Kolloquenten und Auditoren aus Regensburg. Das 'Lügenbuch' wegen des letzten braunschweigischen Zuges. Der Ausstand des Landgrafen. Der Abschied (Erstreckung der Einung und Anlage). Die verhafteten Befehlshaber des Hauses Steinbrück. Antwort von Köln und Münster auf den Frankfurter Abschied, Unbestimmtheit wegen ihrer Landstände, die Höhe der Anschläge. Beschwerde von Kurpfalz über den Anschlag, Besorgnisse wegen der Kur, Ansuchen wegen der dänischen Sache, Scheinartikel. Zusammenkunft der sächsischen See- und Hansestädte, Höhe der Anschläge, Vorrat im Falle der Not. Schwierigkeiten infolge der Umlagen für das Fortbestehen des Bundes. Rechnung der Gesandten nach Frankreich und England. Brechung der braunschweigischen Festungen. Neutralität zwischen Frankreich und England. Abschied der defensionsverwandten Stände (Bestellung des Landes Braunschweig, dessen Schulden, Unterhandlung des Herzogs Moritz von Sachsen, Aufgabe des Hauses Steinbrück)
Enthält: Zusatz zu der Erstreckung der Einung, wie sie in Frankfurt beschlossen wurde, gemeiner Pfennig, Aufnahme von Kurpfalz und Kurköln in die Einung, Rekusation des Konzils, Verwahrung Herzog Heinrichs und seines Sohnes, Unterhandlungen wegen der Freilassung des Herzogs, Bestellung des braunschweigischen Landes, Graf Otto von Rietberg, Bezahlung des Landgrafen, die Gefangenen aus dem braunschweigischen Zuge, Freilassung der ehemaligen Befehlshaber auf Steinbrück
Enthält: April. Übersendung eines Schreibens Jakob Sturms an den Landgrafen (29. März). Ankunft der Gesandten in Worms April 2. Gespräch eines französischen Edelmanns mit Jakob Sturm über die Stellung Frankreichs gegenüber den Protestanten, Besuch des Konzils, Gesandtschaft der Protestanten an den Dauphin. Schreiben Bucers an Julius Pflug (26. März). Auftrag für Günterode, nach der Ankunft Alexanders v.d. Tann mit diesem nach Regensburg sich zu begeben, und Kopien der hessisch-sächsischen Verhandlungen wegen Herzog Heinrichs mitzunehmen. Der Kurfürst von Köln ist, wenn er auch nicht viel tun will, nicht zu verlassen. Berufung Rudolf Schenks und Alexanders v.d. Tann nach Worms. Geringer Besuch des Tages. Bedenken gegen die Verschiebung der Beschlußfassung nach Regensburg, Wunsch des Kurfürsten von der Pfalz (der mit seinen Landständen sich geeinigt hat), daß der Punkt der Einung in Worms zum Schlusse komme. Grund weshalb kein kurkölnischer Landtag gehalten wird. Vor Ostern ist der Beginn der Reichstagsverhandlungen nicht zu erwarten. Wunsch der Bundesgesandten, den Punkt der Einung auf den Reichstag zu verschieben. Entschuldigung Aitingers wegen des gemeinen Pfennigs. Mahnung an die oberländischen Stände, ihren Anteil an den Kosten des braunschweigischen Zuges zu erlegen. Werbung des englischen Gesandten Christoph Mount bei dem Landgrafen: Bündnisangebot. Der v. Runiack erbietet sich, Wrisberg, Herbort v. Langen und Dr. Held niederzuwerfen. Unmöglichkeit in Worms zu einem endgiltigen Schluß wegen der Verlängerung des Bundes und eines gewissen Anschlages zu kommen. Konzept einer Entschuldigung wegen der Abreise der Kolloquenten und Auditoren aus Regensburg. Das 'Lügenbuch' wegen des letzten braunschweigischen Zuges. Der Ausstand des Landgrafen. Der Abschied (Erstreckung der Einung und Anlage). Die verhafteten Befehlshaber des Hauses Steinbrück. Antwort von Köln und Münster auf den Frankfurter Abschied, Unbestimmtheit wegen ihrer Landstände, die Höhe der Anschläge. Beschwerde von Kurpfalz über den Anschlag, Besorgnisse wegen der Kur, Ansuchen wegen der dänischen Sache, Scheinartikel. Zusammenkunft der sächsischen See- und Hansestädte, Höhe der Anschläge, Vorrat im Falle der Not. Schwierigkeiten infolge der Umlagen für das Fortbestehen des Bundes. Rechnung der Gesandten nach Frankreich und England. Brechung der braunschweigischen Festungen. Neutralität zwischen Frankreich und England. Abschied der defensionsverwandten Stände (Bestellung des Landes Braunschweig, dessen Schulden, Unterhandlung des Herzogs Moritz von Sachsen, Aufgabe des Hauses Steinbrück)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Akten bis 1867 (Tektonik)
- Hessen und Hessen-Kassel (Tektonik)
- Zentralregierung und Hofverwaltung (Tektonik)
- Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen (Tektonik)
- Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen (Bestand)
- 2 Allgemeine Abteilung (Gliederung)
- 2.21 Ereignisse von 1545 bis zum Schmalkaldischen Krieg (Gliederung)