Der Kaiserliche Notar Johann Wolfgang Bru{e}ckhner von Crailßheim nimmt in Gegenwart der Zeugen Georg Fritsch, Schneider, und Jeremias Richter, Schuhmacher, beide Deutschordensuntertanen auf dem Hempfleinshof bei der Deutschherrnbleiche in Nürnberg, den Protest des durch den Gerichtsschreiber Johann Christoph Clauß vertretenen Johann Adolph Lo{e}sch von Hilckhartshaussen, Landkomturs der Ballei Franken sowie Komturs zu Ellingen und Nürnberg namens des Deutschen Ordens gegen das Vorgehen von Bürgermeister und Rat der Stadt Nürnberg anläßlich einer durch ein Hochzeitsmahl innerhalb des dortigen Deutschen Hauses gefeierten Trauung sowie die Zustellung des Protestes an den Verweser des Bürgermeisteramts, Ulrich Grundherr, auf. - Siegler: der Aussteller.
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Der Kaiserliche Notar Johann Wolfgang Bru{e}ckhner von Crailßheim nimmt in Gegenwart der Zeugen Georg Fritsch, Schneider, und Jeremias Richter, Schuhmacher, beide Deutschordensuntertanen auf dem Hempfleinshof bei der Deutschherrnbleiche in Nürnberg, den Protest des durch den Gerichtsschreiber Johann Christoph Clauß vertretenen Johann Adolph Lo{e}sch von Hilckhartshaussen, Landkomturs der Ballei Franken sowie Komturs zu Ellingen und Nürnberg namens des Deutschen Ordens gegen das Vorgehen von Bürgermeister und Rat der Stadt Nürnberg anläßlich einer durch ein Hochzeitsmahl innerhalb des dortigen Deutschen Hauses gefeierten Trauung sowie die Zustellung des Protestes an den Verweser des Bürgermeisteramts, Ulrich Grundherr, auf. - Siegler: der Aussteller.
Ritterorden, Urkunden 3986
Zusatzklassifikation: Notariatsinstrument
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 11. Kommende Nürnberg
1660 Juli 19
Pergament
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Nürnberg
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Notariatsinstrument, Perg.-Libell, mit Notariatssignet und -siegel. Blattzahl: 10
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Notariatsinstrument, Perg.-Libell, mit Notariatssignet und -siegel. Blattzahl: 10
Fritsch, Georg
Richter, Jeronimus
Grundherr, Ulrich
Claus, Johann Christoph
Lösch v. Hilkertshausen, Johann Adolph (Landkomtur der Ballei Franken, Komtur zu Ellingen und Nürnberg)
Brückner, Johann Wolfgang
Nürnberg, Ausstellungsort
Crailsheim (Lkr. Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg)
Himpfelshof (heute Stadt Nürnberg)
Nürnberg, Deutschherrenbleiche
Nürnberg, Rat
Nürnberg, Kommende
Ellingen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen), Landkommende
Franken, Ballei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
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