Kurfürst Philipp von der Pfalz übergibt seinen Zehnt zu Neusath (Neysan) an Landgraf Johann zum Leuchtenberg, Graf zu Hals, und empfängt im Gegenzug das Dorf Guttenberg unterhalb des pfalzgräflichen Schlosses Waldeck. Dieses Dorf hatte einst der Ritter Hartung von Egloffstein (+) innegehabt und war dann vom Kurfürsten von Ludwig Muracher (Muoerrern) gekauft worden. Da es aber von Landgraf Johann zu Lehen gegangen war, hat dieser es nun dem Kurfürsten im Tausch gegen ein gleichwertiges Lehen im kurfürstlichen Teil Bayerns zugestellt und übereignet. Den Zehnt zu Neusath hatte zuvor Christoph Blankenfels als Lehensträger seiner Mutter Anna Blankenfels (+) als Lehen innegehabt und dann dem Kurfürsten zugestellt. Kurfürst Philipp löst alle, die dort bisher ihm verbunden waren, von ihren Lehenspflichten und weist sie, diese fortan gegenüber Landgraf Johann zu leisten.