Nachlass Karl Oskar Hofheinz (1873-1946): Obmann des Badischen Lehrervereins und Landtagsabgeordneter der DDP (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, N Hofheinz
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Nichtstaatliches Archivgut >> Nachlässe >> Andere Nachlässe >> Hofheinz
(1832-) 1885-1945 (-1984)
Überlieferungsgeschichte
Geschenk der Familie 2007
Inhalt und Bewertung
Personalpapiere, Korrespondenz und Schriften aus der Tätigkeit als Obmann des Badischen Lehrervereins und als Abgeordneter der Deutschen Demokratischen Partei im Badischen Landtag (1921-1933)
Berufsweg von Oskar Hofheinz: Karl Oskar Hofheinz aus Spöck, im badischen Schuldienst seit 1893, engagierte sich berufs- und parteipolitisch schon vor dem Ersten Weltkrieg. 1919 bis 1933 war er Obmann des Badischen Lehrervereins, zugleich (1919-1930) saß er im Heidelberger Stadtrat, dem er als Stadtverordneter des Bürgerausschusses bereits 1912 angehört hatte. Im Badischen Landtag war er Abgeordneter der Deutsch-demokratischen Partei bzw. der Staatspartei 1921-1933, in der Session 1929-1933 als Fraktionsvorsitzender. 1933 als Stadtoberschulrat aus dem Dienst entlassen, konnte er 1945 noch einmal kurz als Abgeordneter im vorläufigen Heidelberger Stadtrat tätig sein. Politisch befasste sich Hofheinz unter anderem mit der Reform der Volksschullehrerausbildung und -vergütung, als liberaler Abgeordneter opponierte er gegen das badische Konkordat. Er selbst wurde von den Nationalsozialisten, hier vor allem von dem Pädagogen Ernst Krieck angegriffen.
Inhalt und Überlieferung: Der Nachlass, der über einen Sohn von Oskar Hofheinz, den Heidelberger Lehrer Gerhard Hofheinz, in der Familie aufbewahrt wurde, enthält außer den eigenen Personalpapieren und denen seines Vaters Maximilian nur Bruchstücke aus der beruflichen und politischen Tätigkeit von Oskar Hofheinz. Ob vor allem die parteipolitische Überlieferung nach 1933 aus Sicherheitsgründen vernichtet wurde, lässt sich nicht mehr feststellen. 2007 wurde der Nachlass dem Generallandesarchiv von Herrn Wolfgang Hofheinz als Geschenk überlassen. Karlsruhe, im Juli 2007 Konrad Krimm
Geschenk der Familie 2007
Inhalt und Bewertung
Personalpapiere, Korrespondenz und Schriften aus der Tätigkeit als Obmann des Badischen Lehrervereins und als Abgeordneter der Deutschen Demokratischen Partei im Badischen Landtag (1921-1933)
Berufsweg von Oskar Hofheinz: Karl Oskar Hofheinz aus Spöck, im badischen Schuldienst seit 1893, engagierte sich berufs- und parteipolitisch schon vor dem Ersten Weltkrieg. 1919 bis 1933 war er Obmann des Badischen Lehrervereins, zugleich (1919-1930) saß er im Heidelberger Stadtrat, dem er als Stadtverordneter des Bürgerausschusses bereits 1912 angehört hatte. Im Badischen Landtag war er Abgeordneter der Deutsch-demokratischen Partei bzw. der Staatspartei 1921-1933, in der Session 1929-1933 als Fraktionsvorsitzender. 1933 als Stadtoberschulrat aus dem Dienst entlassen, konnte er 1945 noch einmal kurz als Abgeordneter im vorläufigen Heidelberger Stadtrat tätig sein. Politisch befasste sich Hofheinz unter anderem mit der Reform der Volksschullehrerausbildung und -vergütung, als liberaler Abgeordneter opponierte er gegen das badische Konkordat. Er selbst wurde von den Nationalsozialisten, hier vor allem von dem Pädagogen Ernst Krieck angegriffen.
Inhalt und Überlieferung: Der Nachlass, der über einen Sohn von Oskar Hofheinz, den Heidelberger Lehrer Gerhard Hofheinz, in der Familie aufbewahrt wurde, enthält außer den eigenen Personalpapieren und denen seines Vaters Maximilian nur Bruchstücke aus der beruflichen und politischen Tätigkeit von Oskar Hofheinz. Ob vor allem die parteipolitische Überlieferung nach 1933 aus Sicherheitsgründen vernichtet wurde, lässt sich nicht mehr feststellen. 2007 wurde der Nachlass dem Generallandesarchiv von Herrn Wolfgang Hofheinz als Geschenk überlassen. Karlsruhe, im Juli 2007 Konrad Krimm
7 Nummern
Bestand
Hans-Georg Merz, Hofheinz, Oskar, in: Badische Biographien, Neue Folge III (1990), S. 130-132
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ
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