D 004, 5
D 004 Kleve-Märkische Regierung, Landtagssachen
Kleve-Märkische Regierung, Landtagssachen
1551-1577
Enthaeltvermerke: Enthält: -Herzog Wilhelm V.von Kleve, an Schultheiß zu Gennep: Schatzungs-Umlage und -Erhebung, 1551 April 2 (Bl. 1) -Verhandlungen auf dem Landtag zu Kleve, insbesondere über die Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung, 1591 Januar - April (Bl. 2, 3, 14); mit Anweisungen zur Aufrechterhaltung, sowie zur Besserung des Verteidigungszustandes, 1552 April 1 (Edikt, Konzept Olisleger, mit Korrekturen des Herzogs) (Bl. 7) -Verhandlungen auf dem Fürstentag zu Worms über die Unruhen im Reich, 1552 April - Mai (Bl. 10, 11) -Verhandlungen mit dem Grafen von Hoogstraten und dem Geldrischen Kanzler Adrian Nicolai als Abgesandten der Statthalterin zu Brüssel Königin Maria von Ungarn über eine klevische Unterstützung im Kampf Kaiser Karls V. gegen den von Kurfürst Moritz von Sachen geführten Fürstenbund bzw. die völlige Neutralität des Herzogs von Kleve in dieser Auseinandersetzung, 1552 März (Bl. 15, 18, 19, 22); mit Auflistung der im klevischen ”Staatsrat“ am 21. März 1552 anwesenden Räte (Bl. 17) -Verhandlungen über die geistlichen Jurisdiktionsrechte des Erzbischofs von Köln im Herzogtum Kleve, 1552 März 23 (mit Randbemerkung Herzog Wilhelms V. über die damit verbundenen ”unerhörten Beschwerden“ seiner Untertanen) (Bl. 20) -Verhandlungen mit den kleve-märkischen Landständen (Landtage zu Dinslaken und Wickede), insbesondere über Schutzmaßnahmen vor Kriegsunruhen, sowie das Verbot des Handwerks auf dem platten Lande, 1552 März - November (Bl. 24, 25, 26, 27, 29, 30, 34, , 35, 37) -Erhebung der auf dem Reichskreistag zu Essen ausgeschriebenen Türkensteuer, auch in der Stadt Soest, 1552 November 21 (Bl. 38, 41) -Ausschreibung eines Landtags zu Dinslaken, 1553 April 12 (Bl. 43) -Verbot des Rüstens, Zusammenrottens oder Versammelns von Kriegsvolk, 1554 Januar 16 (Edikt) (Bl. 49, 50, 52) -Terminschwierigkeiten der Städte (insbesondere der Samtstadt Lippstadt und der Stadt Wesel) bei der Ausschreibung eines Landtags zu Dinslaken, 1554 April - November (Bl. 54, 55, 56, 58, 60, 62, 63, 64, 65, 66, 67, 68) -Besteuerung der Witwe von Ingenhaff (”Ingehoff“), 1555 (Denkschrift) (Bl. 70) -Städtisches Drängen auf ein Verbot des Handwerks auf dem platten Lande, 1556 Oktober 28 (B. 72) -Kleve-märkische Ritterschaften ./. Hauptstädte: gleichmäßige Umlage der Türkensteuer auf Ritterbürtige und Städte, 1557 August - November (Bl. 73, 79, 81, 83, 94, 96); mit Anweisung zur Türkensteuer-Umlage nur auf Städte, 1557 August 30 (Edikt) (Bl. 79); Anmahnung des klevischen Türkensteuerbeitrags durch König Ferdinand, 1557 August 21 (Bl. 85); und Anweisung zur Türkensteuer-Umlage auf die Geistlichkeit und das platte Land, 1557 Dezember 9 (Edikt) (Bl. 98) -Quittung der Stadt Frankfurt a. Main über den Erhalt einer klevischen Türkensteuer-Rate, 1558 Juli 11 (Bl. 99) -Ausschreibung eines Landtags zu Dinslaken, Terminverschiebung, sowie Entbietung des Matthias von Aldenbockum und des Heinrich von der Recke zum Landtag, 1558 August 22/28 (Bl. 75, 76, 77) -Verhandlungen mit den kleve-märkischen Hauptstädten über die Türkensteuererhebung, sowie deren Anmahnung noch nicht erledigter Beschwerden (”Desideria“), 1558 Oktober - November (Bl. 88, 89); mit grundsätzlicher städtischer Stellungnahme zum Steuerbewilligungsrecht der Landstände, auch mit Blick auf die Geistlichkeit und das platte Land, insbesondere bei der Reichssteuererhebung (”Seine Fürstliche Gnaden können nicht mehr fordern, als man dem Reich zu erlegen schuldig sei“), 1558 November 16 (Bl. 92) -Erhebung der Türkensteuer in den Städten und landständisches Steuerbewilligungsrecht, 1559 Januar 29 (Edikt) (Bl. 100) -Verhandlungen mit den kleve-märkischen Städten (Landtag zu Essen) über deren Anmahnung noch nicht erledigter Beschwerden (”Desideria“), sowie die ultimativen Forderungen der Landstände, 1560 Juli - August (Bl. 103, 107, 108); desgl. 1562 Juni - Juli (Bl. 113, 115) -Verhandlungen mit den kleve-märkischen Landständen über das geplante Bündnis zwischen Herzog Wilhelm V. von Kleve und dem kölnischen Erzbischof Friedrich von Wied, dem Fürstbischof zu Münster Bernhard von Raesfeld und dem Fürstbischof zu Paderborn Rembert von Kerssenbrock zum Zweck der gegenseitigen Verteidigung gegen jedweden Angriff und Überzug, 1563 September (Bl. 121, 125, 126) -Verhandlungen auf dem Landtag zu Dinslaken, insbesondere über das geplante Verteidigungsbündnis mit Köln, Münster und Paderborn, sowie über die Erhebung der bewilligten Steuern, 1563 November (Bl. 130, 133, 135, 123, 139, 141, 156); desgl. 1564 (Bl. 159) -Inhaftierung des Predigers zu Orsoy Gerhard Venrad, 1563 Dezember 15 (Bl. 143) -Verhandlungen der Räte mit den Städten über das Verbot des Handwerks auf dem platten Lande, 1563 (Bl. 145) -Steuererhebung zur Bezahlung der Rietbergischen Exekution, des Durchzugs des Herzog Erich von Braunschweig, sowie der Kaiserwahl zu Frankfurt a. Main, 1564 April 19 (Bl. 144) -Besteuerung der Eigengerichtsherren zu Herbede, Stiepel, Mengede, Witten und Horst, 1564 März (Bl. 148) -Nachrichten vom kaiserlichen Hof über Religionsangelegenheiten, den Türkenkrieg, sowie Vorgänge in Österreich, 1564 Detember - 1565 Januar (Bl. 158) -Zusammenstellung der zwischen 1512 und 1566 von Ritterschaft und Städten abgegebenen Beschwerden (”Gravamina“) und die darauf gegebenen Antworten (”Resolutionen“) des Landesherrn, o. D. (Bl. 163) -Herzog Wilhelm V. von Kleve, an kleve-märkische Landstände: Vermahnung zu Friedfertigkeit und Eintracht, insbesondere in der Zeit der trotz ”Leibesschwachheit“ unternommenen Reise des Herzogs zum Augsburger Reichstag, 1566 Februar 26 (Bl. 177); mit Proklamation einer interimistischen Landesregierung in Abwesenheit des Herzogs, 1566 März 23 (Bl. 178) -Verhandlungen auf dem Landtag zu Duisburg, insbesondere über die Türkensteuer-Umlage, 1566 November - Dezember (Bl. 180, 182, 185) -Verwendung der kleve-märkischen Landstände für den inhaftierten Matthias von Aldenbockum, 1569 - 1570 (Bl. 188, 189, 194, 197) -Abschied des Landtags zu Essen, u. a. in Sachen des Matthias von Aldenbockum, 1570 Juni 21 (Bl. 200, 201) -Ausschreibung eines kleve-märkischen Landtags, 1574 Mai 11 (Bl. 203) -desgl. einer Steuererhebung, 1575 Oktober 15 (Bl. 204) -Abschied des Landtags zu Essen, 1577 September 26 (Bl. 206)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:53 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.1. Grafschaft Mark mit Soest und Lippstadt (Tektonik)
- 1.4.1.1. Verwaltungs- und Justizbehörden, Landstände (Tektonik)
- Kleve-Märkische Regierung (Tektonik)
- Kleve-Märkische Regierung, Landtagssachen (Bestand)
Namensnennung 4.0 International