"Reynbert Mule knape unde vor Goste [= Auguste] zyn echte vrouwe" verkaufen mit "vulbord vor Metten unser moder dem ersamen manne hern Meynarde Wynter" und Inhaber des Briefes einen Arnheimer Gulden (Arnmeschen guldenen) jährliche Rente in ihrem "huse, erve unde gude to Hallerstede" (Meier Robeke unde Tammele syn echte wif) für 11 "gude nye Arnmesche guldene". Wiederkauf vorbehalten. Wird die Rente nicht bezahlt, so verpflichtet er sich mit seinen "borgen [= Bürgen] den vromen knapen Heygen van den Porsenberge unde Boryes Lippeke" zum Einlager. Datierung: Datum anno domini MCCCC tricesimo ipso die beati Petri ad cathedram = 1430 Februar 22
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"Reynbert Mule knape unde vor Goste [= Auguste] zyn echte vrouwe" verkaufen mit "vulbord vor Metten unser moder dem ersamen manne hern Meynarde Wynter" und Inhaber des Briefes einen Arnheimer Gulden (Arnmeschen guldenen) jährliche Rente in ihrem "huse, erve unde gude to Hallerstede" (Meier Robeke unde Tammele syn echte wif) für 11 "gude nye Arnmesche guldene". Wiederkauf vorbehalten. Wird die Rente nicht bezahlt, so verpflichtet er sich mit seinen "borgen [= Bürgen] den vromen knapen Heygen van den Porsenberge unde Boryes Lippeke" zum Einlager. Datierung: Datum anno domini MCCCC tricesimo ipso die beati Petri ad cathedram = 1430 Februar 22
NLA OL, Best. 23, -5 Urk. Nr. 111
Best. 23-5
NLA OL, Best. 23 Oldenburgische Klöster und Stifter
Oldenburgische Klöster und Stifter >> 6 Urkunden >> 6.5 Kollegiatstift St. Lamberti in Oldenburg
- 22.02.1430
Enthält: Ausfertigung; mnd.; Pergament, 12 x 28 cm; Plica: 1 cm Siegel: ja; Anzahl 3 (Rundsiegel mit Wappen; an Pergamentpresseln anhängend); 2, 3 und 2 cm Beilagen: ja Druck: OUB 4, Nr. 1030 (Regest mit Teilabschrift) Abschrift: Leverkus, UB St. Lamberti in Ol. (Slg 80, Best. 296 Nr. 4-1), S. 494-498
Verzeichnung
Ergänzungen: Klassifikation TeilB: 1430_02_22
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ