Ephoralarchiv Hoheneggelsen (Bestand)
Show full titleLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
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D 28
Landeskirchliches Archiv Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> Landeskirchliches Archiv >> D - Deposita
1603-1976
Beschreibung: Die Inspektion der Ämter Ruthe, Steinbrück und Steuerwald mit den Gerichten Rautenberg und Wendhausen im Hochstift Hildesheim war zunächst ohne festen Sitz geblieben. 1706 war Groß Himstedt, 1731 Gödringen, 1772 Garmissen und 1796 Kemme Superintendentursitz. 1812 wurden die kirchlichen Verhältnisse [durch ein Dekret von König Jérôme vom 25. September] neu geregelt. Für das Amt Ruthe wurde die Inspektion Sarstedt, für die Ämter Steinbrück und Steuerwald mit den Gerichten Rautenberg und Wendhausen die Inspektion Nettlingen errichtet. Sie umfasste aus dem Amt Steinbrück die Pfarren Bettrum, Feldbergen, Garmissen (mit der mater combinata Garbolzum und der Kapelle Ahstedt), Groß Himstedt (mit der mater combinata Klein Himstedt), Hoheneggelsen (mit der Kapelle Mölme) und Söhlde, aus dem Amt Steuerwald die Pfarren Kemme, Nettlingen und Schellerten sowie die Gerichte Rautenberg und Wendhausen mit den Pfarren Rautenberg und Wendhausen. Die Pfarre Groß Escherde, zwar zum Amt Steuerwald gehörig, doch sehr weit abgelegen, wurde dem Aufsichtsbezirk Sarstedt zugelegt. Nach der Aufteilung der Inspektion der Ämter Wohldenberg und Bilderlah wurden die Pfarren Heinde (mit der Kapelle Listringen) und Lechstedt der Inspektion Nettlingen zugeschlagen.
1925 erfolgte die Verlegung des Superintendentursitzes nach Schellerten. Zum 1. Januar 1949 vergrößerte Oedelum, das bereits zwischen 1682 und 1726 mit Feldbergen pfarramtlich verbunden war, den Aufsichtsbezirk Schellerten und wurde erneut Feldbergen zugelegt, in dem es von der Pfarre Bierbergen und dem Kirchenkreis Groß Solschen abgetrennt wurde.
Im April 1952 erfolgte die Verlegung der Superintendentur nach Hoheneggelsen und die Umbenennung in Kirchenkreis Hoheneggelsen. 1976 wurden die Kirchenkreise Hoheneggelsen und Bockenem als Kirchenkreis Bockenem-Hoheneggelsen zusammengeschlossen.
Bestandsgeschichte: Die Ordnung und Verzeichnung des Bestandes erfolgte in den Jahren 1947 und 1948 in der Superintendentur in Schellerten durch Konsistorialrat Dr. Brauns. Mit der Superintendentur 1950 wurde auch das Ephoralarchiv nach Hoheneggelsen verlegt. Dort wurde es zunächst im Archivraum der Superintendentur verwahrt und 1967 in den Archivraum des neuerrichteten Amtsträgerwohnhaus umgelagert. Im Januar 2001 erfolgte dann wegen des bevorstehenden Verkauf dieses Hauses die Deponierung im Landeskirchlichen Archiv Hannover.
Auffällig ist die schwache Überlieferung bzw. teilweise das das gänzliche Fehlen älterer Akten - so sind Spezialakten zu den Kirchengemeinden Hoheneggelsen und Mölme im Bestand nicht vorhanden - und weiterer Archivalien aus der Zeit vor 1812. Grund dafür dürften die regelmäßig wechselnden Superintendentursitze in älteren Zeiten sein. Offenbar unterblieb der sorgsame Austausch des Schriftgutes von einem Superintendenten zum Nachfolger.
Ergänzende Bestände: LK-Archiv Hannover: A 1 (Pfarroffizialakten); A 6 (Pfarrbestellungsakten), A 8 (Corpora bonorum) und A 9 (Visitationsakten) und L 5 c (Landessuperintendentur Hildesheim).
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: ja
Zusatzinformationen: vollständig verzeichnet
1925 erfolgte die Verlegung des Superintendentursitzes nach Schellerten. Zum 1. Januar 1949 vergrößerte Oedelum, das bereits zwischen 1682 und 1726 mit Feldbergen pfarramtlich verbunden war, den Aufsichtsbezirk Schellerten und wurde erneut Feldbergen zugelegt, in dem es von der Pfarre Bierbergen und dem Kirchenkreis Groß Solschen abgetrennt wurde.
Im April 1952 erfolgte die Verlegung der Superintendentur nach Hoheneggelsen und die Umbenennung in Kirchenkreis Hoheneggelsen. 1976 wurden die Kirchenkreise Hoheneggelsen und Bockenem als Kirchenkreis Bockenem-Hoheneggelsen zusammengeschlossen.
Bestandsgeschichte: Die Ordnung und Verzeichnung des Bestandes erfolgte in den Jahren 1947 und 1948 in der Superintendentur in Schellerten durch Konsistorialrat Dr. Brauns. Mit der Superintendentur 1950 wurde auch das Ephoralarchiv nach Hoheneggelsen verlegt. Dort wurde es zunächst im Archivraum der Superintendentur verwahrt und 1967 in den Archivraum des neuerrichteten Amtsträgerwohnhaus umgelagert. Im Januar 2001 erfolgte dann wegen des bevorstehenden Verkauf dieses Hauses die Deponierung im Landeskirchlichen Archiv Hannover.
Auffällig ist die schwache Überlieferung bzw. teilweise das das gänzliche Fehlen älterer Akten - so sind Spezialakten zu den Kirchengemeinden Hoheneggelsen und Mölme im Bestand nicht vorhanden - und weiterer Archivalien aus der Zeit vor 1812. Grund dafür dürften die regelmäßig wechselnden Superintendentursitze in älteren Zeiten sein. Offenbar unterblieb der sorgsame Austausch des Schriftgutes von einem Superintendenten zum Nachfolger.
Ergänzende Bestände: LK-Archiv Hannover: A 1 (Pfarroffizialakten); A 6 (Pfarrbestellungsakten), A 8 (Corpora bonorum) und A 9 (Visitationsakten) und L 5 c (Landessuperintendentur Hildesheim).
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: ja
Zusatzinformationen: vollständig verzeichnet
25 lfd. M.
Bestand
Literatur: Fritz Garbe, Inventare der Archive des Kirchenkreises Hoheneggelsen, Göttingen 1953
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
01.04.2025, 1:47 PM CEST
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