Der Wäppner Johann von Ronighausen (Ronichusen), Stiefsohn des Ritters Johann von Rhena (Reyn), verzichtet gegen Zahlung einer Summe Geldes erneut...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 26, 583
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1300-1324
1309 November 30
Ausf., lat., Perg., durch Moder besch., aufgeklebt. - Beide urspr. anh. Sg. fehlen.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum a. d. 1309, in die 'bea'ti Andree apostoli.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Wäppner Johann von Ronighausen (Ronichusen), Stiefsohn des Ritters Johann von Rhena (Reyn), verzichtet gegen Zahlung einer Summe Geldes erneut (itterato) auf alle Ansprüche und Forderungen gegen das Kloster Haina wegen der Zehnten zu Elgershausen, Ronighausen, Lengelnhain (L'..'g'.'lenh'..'), Espe ('Es'pehe) und Silbach (Sylebach), sowie wegen der ihm erblich zugefallenen Güter des Arnold Mönch (Muniches) und des Arnold Re'p'hane in Dorf und Gemarkung Ronighausen und aller davon abhängigen Güter. Er läßt die Güter seinen Lehnsherren mit der Bitte um Übereignung an das Kloster auf.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ritter Widekind Vogt von Keseberg (Kesseberg), der Lehnsherr der Güter, und sein Sohn Heinrich
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ospert [von Münchhausen], Bürgermeister zu Frankenberg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig und Eberhard von Münchhausen, Heinrich Clinchart, Heinrich Zuoze, Siegfried Sohn Frilings, und Siegfried Holzschuher (Colopedarius), Schöffen ebd.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volpert Enze, Johann von Münchhausen (Munich.), Volpert von Bringhausen (Bruninch.) und Johann Hudere, Bürger ebd.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Florin, Richter zu Sachsenberg (Sassenberg)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Hermann, Bürgermeister ebd.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Felworfthere, Schöffe ebd., und Johann, Sohn des gen. Richters.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Städte Frankenberg und Sachsenberg.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 147, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Wäppner Johann von Ronighausen (Ronichusen), Stiefsohn des Ritters Johann von Rhena (Reyn), verzichtet gegen Zahlung einer Summe Geldes erneut (itterato) auf alle Ansprüche und Forderungen gegen das Kloster Haina wegen der Zehnten zu Elgershausen, Ronighausen, Lengelnhain (L'..'g'.'lenh'..'), Espe ('Es'pehe) und Silbach (Sylebach), sowie wegen der ihm erblich zugefallenen Güter des Arnold Mönch (Muniches) und des Arnold Re'p'hane in Dorf und Gemarkung Ronighausen und aller davon abhängigen Güter. Er läßt die Güter seinen Lehnsherren mit der Bitte um Übereignung an das Kloster auf.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ritter Widekind Vogt von Keseberg (Kesseberg), der Lehnsherr der Güter, und sein Sohn Heinrich
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ospert [von Münchhausen], Bürgermeister zu Frankenberg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig und Eberhard von Münchhausen, Heinrich Clinchart, Heinrich Zuoze, Siegfried Sohn Frilings, und Siegfried Holzschuher (Colopedarius), Schöffen ebd.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volpert Enze, Johann von Münchhausen (Munich.), Volpert von Bringhausen (Bruninch.) und Johann Hudere, Bürger ebd.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Florin, Richter zu Sachsenberg (Sassenberg)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Hermann, Bürgermeister ebd.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Felworfthere, Schöffe ebd., und Johann, Sohn des gen. Richters.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Städte Frankenberg und Sachsenberg.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 147, Zweiter Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ