Verkauf von Land in Waldau an Landgraf Heinrich
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Urk. 13, 4838
A I t 1295 September 28
Urk. 13 Generalrepertorium [ehemals: Urkunden A I t]
Generalrepertorium [ehemals: Urkunden A I t] >> Betreffe W >> 1 Wa >> 1.8 Waldau (Gem. Kassel)
1295 September 28
Ausfertigung, Pergament (stark beschädigt), 2 Siegel (beide ab).
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder Wittekind und Bertold von Schwarzenberg verkaufen ihrem Herrn, Landgraf Heinrich von Hessen, seiner Gemahlin Mechthild und ihren Erben folgende Güter: einen Hof in Waldau mit ihrem Anteil an dem dortigen Zehnten, alle ihre Zinsen in Fuldhain und acht Malter Kornrente in Krumbach, den halben Zehnten in Elgershausen, einen Malter Weizen in Venne, die Hälfte des Allods in Körle, die Hälfte des Bodens der Burg Schwarzenberg, ein Viertel des Zehnten in Melsungen, die dortige ganze Münze, die Hälfte des Allods in Rotenburg mit dem Allod bei der Burg Rotenburg, die der Ritter Thammo und Füllekopf vom Landgrafen zu Lehen haben. Siegler: da die Brüder kein Siegel haben: 1. die Stadt Kassel, 2. Giso von Ziegenberg. Zeugen: die Ritter Ludwig genannt Kalb, Thammo von Ellnhausen, Johann Riedesel; die Kasseler Schöffen Werner von Geismar, Heinrich Conradi und Konrad von Gudensberg u. a.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ