Zur Bitte des Adressaten um einen (unbefristeten) Vorschuss
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SN 098, 8/25
SN 098 Sammlung "Gottfried und Johanna Kinkel"
Sammlung "Gottfried und Johanna Kinkel" >> I. Teilsammlung Gottfried Kinkel >> I.1. Korrespondenz >> I.1.1. Briefe aus der Berliner und Bonner Zeit (1835-1848)
3. Juni 1837
Enthält: auch: verfügt nun über disponibles Vermögen, mit dem er die Promotionskosten, die Elberfelder Reise sowie seinen Umzug nach Poppelsdorf finanzieren konnte; begründet den auf zwei Monate befristeten Vorschuss, den er in Absprache mit seiner Schwester [Elisabeth Johanna Kinkel] dem Adressaten gewährt und den dieser durch Verkauf eines Bildes an den [Düsseldorfer] Kunstverein bis August zurückzahlen könnte; bittet um Angabe früher gewährter Vorschüsse und äußert sich zu deren Rückzahlung; die schöne Lage der Poppelsdorfer Wohnung; richtet Grüße seiner Schwester aus, die vom Adressaten nicht erfahren soll, dass er von ihrer Einbindung in das Leihgeschäft der Freunde weiß; Nachtrag: entschuldigt seinen kurzen Brief mit den ihn einbindenden Haushaltsgeschäften (Rechnungsangelegenheiten) sowie Fünf-Personen-Haustand (neben ihm und seiner Schwester, die Magd und Adela Oldeken = "Waul"(?) )
1 Bl., beidseitig beschr.
Korrespondenz
Archivale
Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:04 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv und Stadthistorische Bibliothek Bonn (Archivtektonik)
- A STADTARCHIV (Bestandsserie)
- 2. Nichtamtliche Überlieferung (Bestandsserie)
- 2.2. Sammlungen und Nachlässe (Bestandsserie)
- 2.2.4. Archivische Sammlungen (alph.) (Bestandsserie)
- Sammlung "Gottfried und Johanna Kinkel" (Bestand)
- I. Teilsammlung Gottfried Kinkel (Gliederung)
- I.1. Korrespondenz (Gliederung)
- I.1.1. Briefe aus der Berliner und Bonner Zeit (1835-1848) (Gliederung)