Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
0455
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
War Stadt U Stadt Warendorf Urkunden Stadt Warendorf Urkunden
Stadt Warendorf Urkunden
1598 September 28
Regest: Testament der von der Pest befallenen Else Kock, Magd des Peter Kocker. Es erhalten: die Stoleninkesche ihren schwarzen Rock, einen alten Pelz und einen botten (= Packen) Flachs, die beiden Töchter des Hase 15 Ellen Halbflachs; da die Frau des Peter Kocker ihr 20 Reichstaler gegeben hatte, erhält nun die Tochter von Peter Kockers Frau Anneke Huesing 20 Reichstaler sowie 40 Ellen Tuch, den Flachs auf dem Schrank; ihre Schwester Maria 10 Reichstaler, ihren besten Pelz, Rock und ein Bett; ihre Schwester Anneke einen alten Pelz und ein Laken; Wilken Schnevels Tochter ein neues Hemd; Maria zum Siechenhorst ein neues Hemd und drei Hauben (murschen); Johann Scribert 1 botten (= Packen) Flachs und 2 Oberhemden; Johann Kuhr 1 Reichstaler, Berndt Plugge 1 Reichstaler; die 3 Armenhäuser Bentheim, Lamberting und auf dem Felde je 1 1/2 Taler; den Lohn und etliches Laken, das ihr Tonnies Suthoff zu Füchtorf noch schuldet, erläßt sie der Suthoveschen. Zeugen: Johann Kuhr, Freischöffe, Berndt Plugge und Peter Köker. Notariatsinstrument des Christopherus Rhamanus.
Ausfertigung - Foliobogen, Unterschriften des Johann Kuhr und des Berndt Plugge. Alt: Abt. 2 D IV 1a; jetzt: A 237.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.