Dorothea Elisabetha verwitwete von Trümbach, geb. von Cötzenberg zu Lemgo, Burbach gegen Johann Heinrich Schramm, Inspektor, Herborn, Philipp Christoph Dietrich, Notar, Dillenburg, als Vormund der ebersteinischen Kinder, Adolph Diesterweg, Eobanus Achenbach, Siegen, Judith von Büring, als Vormund der ebersteinischen Kinder, Andreas Jacob von Außem, namens seiner Ehefrau, geb. von Eberstein, Haus Eichen
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Dorothea Elisabetha verwitwete von Trümbach, geb. von Cötzenberg zu Lemgo, Burbach gegen Johann Heinrich Schramm, Inspektor, Herborn, Philipp Christoph Dietrich, Notar, Dillenburg, als Vormund der ebersteinischen Kinder, Adolph Diesterweg, Eobanus Achenbach, Siegen, Judith von Büring, als Vormund der ebersteinischen Kinder, Andreas Jacob von Außem, namens seiner Ehefrau, geb. von Eberstein, Haus Eichen
1987
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
(1653-) 1735-1737
Enthält: Quad. 6: Vormundschaftsbestellung (1735), diverse Kaufverträge, Vergleiche, Pfandeinsetzungsverträge (ab 1683)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch darauf, die Klägerin auf Grund eines Privilegs der mittelrheinischen Reichsritterschaft, auf Grund dessen die Klägerin ein Retraktrecht geltend macht, wieder in das Eigentum an mehreren Grundstücken, speziell Waldstücke und Hauberge, ehemals zum trümbachschen Gut zu Burbach gehörig, welches im Jahre 1721 der verstorbene Ehemann der Klägerin vom verstorbenen Johann Wilhelm von Trümbach erhalten und für 14500 fl. an Ernst Wilhelm Fürst von Nassau-Dillenburg verkauft hatte, zu setzen, die aus dem Bestand des verkauften Gutes an den Vorfahren der Beklagten, den Herrn von Eberstein verkauft worden waren, wogegen die Beklagten einwenden, dass die Klägerin das ihren Anspruch begründende Privileg nicht dargelegt hat, verschiedene der zurückgeforderten Grundstücke sich nicht mehr im Eigentum der Beklagten befinden, gegen das vorgebliche Privileg der Klägerin die Privilegien der ebersteinischen Kinder als Mitglieder der rheinischen Reichsritterschaft stehen und die Klägerin die Grundstücke nur deshalb zurückerhalten will, um sie an private Dritte zu verkaufen und somit der Ritterschaft zu entziehen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ