Peter Krapf, Zuckerbäcker, Koblenz, Johann Georg Kalckofer namens ihrer Ehefrauen als Erben des verstorbenen Georg Zeypolt, Limburg gegen Eduard Südermann, Propst zu Beatae Virginis Mariae, Köln, Margarethe Widenfeld, Äbtissin des Klosters St. Agatha, Köln, Catharina Bichters, Köln
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1, 2250
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
(1620-) 1626 (-1628)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch darauf, dass sich der bekl. Südermann als Nuntius des heiligen Stuhles zu Köln jeden weiteren Erkenntnisses in der Streitsache Erben Zeypolt gegen Bichters um den Nachlaß der verstorbenen Anna Bichters, mit der Zeypolt, der nach deren Tode deren Nachlaß in Besitz genommen hatte, zusammengelebt hatte und der nach Einlassung der bekl. Äbtissin ihrem Kloster zusteht, enthält und die bereits ergangenen Erkenntnisse annulliert, da in dieser Nachlaßsache der Instanzenzug vom kurtrierischen Offizialat zu Koblenz an den Nuntius nicht gegeben ist.
pre: Kurtrierisches Offizialat zu Koblenz 1609
pre: Nuntius des heiligen Stuhles zu Köln 1620
pre: RKG 1626
pre: Kurtrierisches Offizialat zu Koblenz 1609
pre: Nuntius des heiligen Stuhles zu Köln 1620
pre: RKG 1626
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ