Propst Friedrich von Xanten, Archidiakon von Köln, entscheidet, nach Beratung mit dem Dechanten Friedrich von St. Aposteln, den Scholastern Magister Heinrich von St. Mariengraden und Magister Riquin zu St. Aposteln, dem Chorbischof Magister Wilhelm und dem Kantor Magister Johannes sowie Magister Arnold zu St. Georg, Kanonichen zu Köln, in der Streitsache zwischen Abt und Konvent von Kamp und Arnold von Hambruke über eine Schuld von 10 Mark Kölnisch, welche der letztere von jenem im Namen seiner Schwiegermutter Offiscia beansprucht, dahin, dass der Konvent den Beweis der erfolgten Zahlung erbracht habe, indem er Arnold zugleich in Zahlung der auf 18 Solidi Kölnisch geschätzten Prozesskosten verurteilt. Pronunciatum IIII feria post octavam pasche. anno domini MCCLXV. Beisitzer: Der Dechant, der Subdechant, der Propst Th(eodericus) von Zyfflich (Seiflika), der Propst H. von Wissel (Wischele), der Küster, die Xantener Kanonichen Ruthger von Hystuelde und H. von Köln, die Priester Magister Johannes, Gerhard von Kuic und Elbert, Gerlach von Merhem (Merheim) aus dem Laienstand und in Gegenwart vieler anderer.