Konrad Schoupp, Bürger zu Ravensburg, verkauft mit Zustimmung von Bürgermeister und Rat daselbst für 22 lb d Ravensburger Währung der von ¿Klaus Motz gestifteten Pfründe des Altars auf der hinteren Kanzel in Unser lieben Frauen Pfarrkirche zu Ravensburg einen ewigen Zins von 1 lb d derselben Währung aus der Hälfte seines Hauses, das zwischen den Häusern des Renger und seines Bruders Heinz Schoupp liegt. Die andere Hälfte gehört der Schwester des Ausstellers, Grete. Zins und Kapital werden als Eigen verkauft, doch gehen aus dem halben Haus 2 ß 2 d jährlicher Zins. Der Aussteller quittiert dem derzeitigen Kaplan des Altars, Heinrich Buhl ("Bul"), den Empfang der Kaufsumme. Der Zins ist zu St. Martin fällig und in Ravensburg zahlbar. Er übernimmt die Gewährleistung für die Zinszahlung und stellt seinen Bruder Heinrich als Bürgen ("gweren"). Der Zins kann zu jeder Zeit des Jahres abgelöst werden. Erfolgt die Ablösung vor Martini, muß Zins für das laufende Jahr nicht mehr bezahlt werden.
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Konrad Schoupp, Bürger zu Ravensburg, verkauft mit Zustimmung von Bürgermeister und Rat daselbst für 22 lb d Ravensburger Währung der von ¿Klaus Motz gestifteten Pfründe des Altars auf der hinteren Kanzel in Unser lieben Frauen Pfarrkirche zu Ravensburg einen ewigen Zins von 1 lb d derselben Währung aus der Hälfte seines Hauses, das zwischen den Häusern des Renger und seines Bruders Heinz Schoupp liegt. Die andere Hälfte gehört der Schwester des Ausstellers, Grete. Zins und Kapital werden als Eigen verkauft, doch gehen aus dem halben Haus 2 ß 2 d jährlicher Zins. Der Aussteller quittiert dem derzeitigen Kaplan des Altars, Heinrich Buhl ("Bul"), den Empfang der Kaufsumme. Der Zins ist zu St. Martin fällig und in Ravensburg zahlbar. Er übernimmt die Gewährleistung für die Zinszahlung und stellt seinen Bruder Heinrich als Bürgen ("gweren"). Der Zins kann zu jeder Zeit des Jahres abgelöst werden. Erfolgt die Ablösung vor Martini, muß Zins für das laufende Jahr nicht mehr bezahlt werden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 424
05147
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 15. Jahrhundert
1457 November 14 (an mentag nach sant Martins tag des hailgen bischoffs)
33,4 x 57,6 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Ravensburg
Aussteller: Konrad Schoupp, Bürger zu Ravensburg
Empfänger: Pfründe des Altars auf der hinteren Kanzel in Unser lieben Frauen Pfarrkirche zu Ravensburg
Siegler: Jos Humpis, Bürgermeister, Hans Weber, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., 1 abg.
Vermerke: Rückvermerk: "Beneficium SS. Petri et Pauli in Ravenspurg"
Aussteller: Konrad Schoupp, Bürger zu Ravensburg
Empfänger: Pfründe des Altars auf der hinteren Kanzel in Unser lieben Frauen Pfarrkirche zu Ravensburg
Siegler: Jos Humpis, Bürgermeister, Hans Weber, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., 1 abg.
Vermerke: Rückvermerk: "Beneficium SS. Petri et Pauli in Ravenspurg"
Buhl, Heinrich, Kaplan
Humpis, Jos; Bürgermeister
Motz, Klaus
Renger
Schoupp, Grete
Schoupp, Heinz
Schoupp, Konrad
Weber, Hans; Stadtammann
Ravensburg RV; Bürgermeister und Rat
Ravensburg RV; Bürgermeister
Ravensburg RV; Einwohner
Ravensburg RV; Kapläne
Ravensburg RV; Pfarrkirche Unserer lieben Frau, Altarpfründen
Ravensburg RV; St. Peter und Paul-Altar
Ravensburg RV; Stadtammann
Ravensburg RV; Währung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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