Konrad Schoupp, Bürger zu Ravensburg, verkauft mit Zustimmung von Bürgermeister und Rat daselbst für 22 lb d Ravensburger Währung der von ¿Klaus Motz gestifteten Pfründe des Altars auf der hinteren Kanzel in Unser lieben Frauen Pfarrkirche zu Ravensburg einen ewigen Zins von 1 lb d derselben Währung aus der Hälfte seines Hauses, das zwischen den Häusern des Renger und seines Bruders Heinz Schoupp liegt. Die andere Hälfte gehört der Schwester des Ausstellers, Grete. Zins und Kapital werden als Eigen verkauft, doch gehen aus dem halben Haus 2 ß 2 d jährlicher Zins. Der Aussteller quittiert dem derzeitigen Kaplan des Altars, Heinrich Buhl ("Bul"), den Empfang der Kaufsumme. Der Zins ist zu St. Martin fällig und in Ravensburg zahlbar. Er übernimmt die Gewährleistung für die Zinszahlung und stellt seinen Bruder Heinrich als Bürgen ("gweren"). Der Zins kann zu jeder Zeit des Jahres abgelöst werden. Erfolgt die Ablösung vor Martini, muß Zins für das laufende Jahr nicht mehr bezahlt werden.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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