Johann (Hans) Potts Vormünder und sämtliche Alffermanns Erben gegen Pastor Hermann Nevelius zu Schötmar und dessen Hausfrau Anna Mörders, sowie die Kirchendechen und Templierer. Johann Potts Vater war Kaspar Pott. Seine Vormünder waren Gograf Conrad Klinge und Henrich Vogel, Bürgermeister zu Salzuflen. Anna Heitlage anders genannt Mörders war verheiratet mit Johann Oliverius anders Murseus, Pastor in Schötmar. Ehe war kinderlos. Johann Oliverius ist gestorben 9.12.1601. In den Akten viel zur Kirchengeschichte von Schötmar.
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Johann (Hans) Potts Vormünder und sämtliche Alffermanns Erben gegen Pastor Hermann Nevelius zu Schötmar und dessen Hausfrau Anna Mörders, sowie die Kirchendechen und Templierer. Johann Potts Vater war Kaspar Pott. Seine Vormünder waren Gograf Conrad Klinge und Henrich Vogel, Bürgermeister zu Salzuflen. Anna Heitlage anders genannt Mörders war verheiratet mit Johann Oliverius anders Murseus, Pastor in Schötmar. Ehe war kinderlos. Johann Oliverius ist gestorben 9.12.1601. In den Akten viel zur Kirchengeschichte von Schötmar.
L 85, 957
L 85 Geistliches Gericht in Lippe
Geistliches Gericht in Lippe >> 5. Nr. 801 - 1000
1510-1616
Enthaeltvermerke: Enthält auch: Die Zeugen: 1) Berndt Alberding, ungefähr 60 Jahre alt (1608); 2) Der alte Berthold Deitering, ungefähr 64 Jahre alt (1607), Schötmar; 3) Der alte Cord Dreckmeier, ungefähr 80 Jahre alt, und seine Hausfrau Ilse, ungefähr 80 Jahre alt (1607); 4) Johann Gelhaus, ungefähr 40 Jahre alt (1607); 5) Der alte Bartold Greve (Grefe), ungefähr 80 Jahre alt (1607); 6) Der alte Kamp Berend (Bernd im Kampe), ungefähr 60 Jahre alt (1607); 7) Anneke im Kampe, über 80 Jahre alt (1607). Seliger Johann Alfermann ist Zeuginnen Schwester Sohn gewesen; 8) Geßke (Geße) Kerkering (Kerker), bei 100 Jahre alt (1607); 9) Bartold in der Knohen, ungefähr 32 Jahre alt, hat des Meiers zu Büxten, Dechens zu Schötmar, Wahse [Base] zur Ehe; 10) Die Müggische, ungefähr 60 Jahre alt (1607). Ihre Tochter hieß Anneke; 11) Warneke (Wernecke) Jost (Jobst), ungefähr 50 Jahre alt (1607); in Erwähnung Warneken Elebracht und Ilse seine eheliche Hausfrau in Schötmar, sowie Menolphus Jeger, Secretarius und Gerichtsschreiber zu Detmold; Im Jahre 1599 für den Ort Schötmar erwähnt: Caspar Poett (Pott), alter lippischer Land-Frei- und Gograf; Johann Rodewig, Freivogt; Georg Hoffmeister, Vogt zu Schötmar; Conrad Klinge, Gograf und Generalrichter; Vor Jahren waren Pastor in Schötmar: Johann Sander und Anton Alffermann. In den Akten viel zu Kirchengeschichte von Schötmar; Im Jahre 1599 für die Stadt Salzuflen erwähnt: Franz Schrage (Schrege), Bürgermeister; Henrich Vogel, Ratsverwandter (war später Bürgermeister); weiter Gograf Konrad Klinge war verheiratet mit Angnete Pott; Anton Gießenbier (Giesenbier), Pastor zu Schötmar seit 1510. Verstorben 1555
Geistliches Gericht
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:25 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.7. Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.7.1. Zentrale Gerichtsbarkeit (Tektonik)
- Geistliches Gericht in Lippe (Bestand)
- 5. Nr. 801 - 1000 (Gliederung)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International