Westfälischer Merkur Jahrgang 1920
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S 20 Zeitungen, 3716
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01.01.1920 - 30.6.1920
Enthält: Januar 03.01.: Gerhaus, Karl, zum Vikar in Telgte ernannt worden 28.01.: Humoristischer Vortragsabend des Literarischen Vereins Telgte bei Althaus März 10.03.: Jesuiten wollen Knickenbergsches Institut kaufen 14.03.: Abschlussprüfung für die 47 Prüflinge des Knickenbergschen Instituts; neuer Leiter für Knickenbergsches Institut 25.03.: Sitzung der Gemeindevertretung 31.03.: Bornefeld, Heinrich, wird zum Vikar ernannt Mai 02.05.: Flüchtling Alex Pistorius erhält das Verdienstkreuz der Kriegshilfe Juni 07.06.: Reichstagswahlen am 06.06.1920; Wallfahrtsort Telgte (von Dahlhoff, F. B.); Bericht über den Wallfahrtsort Telgte (von Dajhlhoff, F.B.) 29.06.: 50 Jahre MGV Lyra, Gesangswettstreit am 29.06.1920 mit 19 Vereinen und 640 Sängern (u.a. Liedertafel) Juli 03.07.: Pferdeausstellung in Telgte am 24.06.1920 (116 Pferde) 05.07.: Münster-Wallfahrt nach Telgte am 04.07.1920 20.07.: Verdienstkreuz für Kriegshilfe erhielt Vikar Rensinghoff für seine Jugendarbeit August 31.08.: Linpinsel, Bernhard (Sohn ehm. Direktor Knickenbergsches Institut) aus Kriegsgefangenschaft heimgekehrt Oktober 01.10.: Ernennung von Kaplan Lips, Paul, zum Hausgeistlichen im Kinderheim Gottesgabe in Rheine 13.10.: Pfarrer Bremer, Ferdinand, in Westbevern wird zum Definitor im Landdekanat Münster 23.10.: Mitgliederzahlen der Volksvereine (Telgte 519/ 522 (1919/1920), Westbevern 178 (1919/1920), Westbevern-Brock 80/82 (1919/1920)) November 05.11.: Auslosung von Geschworenen beim Schwurgericht in Münster, u.a. Osthoff, Anton Schulze 19.11.: 10. Stiftungsfest des Jugendvereins im Gesellenhaus am 12.11.1920 Dezember 04.12.: Versammlung des Vereins zur Hebung der Pferdezucht bei Stumpe 07.12.: Hausgeistlicher Kreuzer, Sewerin, in Roepaan zum Hausgeistlichen im Marienheim ernannt
Akten
Bornefeld, Heinrich
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:30 MEZ