Gertrudis, Äbtissin des Klosters Berinchusen, bekundet, dass mit Zustimmung des Abts Hermannus von Herdehusen, Conradus de Swedexen, Dekan der Petrikirche zu Huxaria, und Baltazar, Pfarrer in Ottberge, für den Marienaltar an der Nordseite im Kloster Berinchusen 80 rheinische Gulden zur Fundation einer Kommende gestiftet haben, deren Kollation die Äbtissin im Einverständnis mit dem Abt von Herdehusen haben und deren erster Inhaber der Mitstifter Baltazar sein soll. Der Rektor ist residenzpflichtig und soll wöchentlich drei Messen lesen, eine über die Dreifaltigkeit, eine über das Leiden des Herrn und eine für die Verstorbenen; von den Opfergaben erhält er die am Tage der Altarweihe und des Patrons ganz für sich, an den Gottesdiensten des Klosters hat er teilzunehmen. Die Äbtissin bestätigt die Stiftung und investiert Baltazar. ipsa die lune Cantate Transfixe: Äbtissin Gertrudis von Beringhusen verpflichtet sich, die Gehorsamserklärung (manualis obedientia) des Rektors der (mit Urk. 115 v. 10.5.1422) fundierten Kommende am Marienaltar des Klosters entgegenzunehmen. ipsa die lune Cantate