Streitig gemachte Erzfuhrwege von den Zechen Christbescherung Erbstolln und Alte Hoffnung Gottes Erbstolln bei Großvoigtsberg nach den Schmelzhütten
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40010 Bergamt Freiberg, Nr. 3453 (Zu benutzen im Bergarchiv Freiberg)
Registratursignatur: C 7
40010 Bergamt Freiberg
40010 Bergamt Freiberg >> 05. Aufsicht über die bergmännische Wasserwirtschaft, Material- und Holzversorgung des Bergbaus, Transportwesen >> 05.03. Transportwesen und Fuhrlöhne, Flößerei, Wege und Straßen, Eisenbahn
1770 - 1771, 1790, 1796, 1813, 1850 - 1851
Enthält u.a.: Verweigerte Durchfahrt durch den Hof des Erbrichters Johann Gottlieb Küttner in Hohentanne.- Attestat der Gerichte zu Hohentanne über den privaten Wirtschaftsweg durch den Hof Küttners sowie die Beschaffenheit des Dorfweges.- Vertrag zwischen Küttner und dem Erbmüller Johann Christoph Gottrau Müller über die gegenseitige Benutzung ihrer Privatwege, 1764 (Abschrift).- Anlegung eines neuen Erzweges von der alten Christbescherung Wäsche entlang der Mulde.- Beschwerde Müllers über Schäden durch das Wegsprengen der Felsen an der Mulde.- Untersagung der Durchfahrt durch das Vorwerk Fürstenhof zu Großschirma und das zugehörige Schenkholz.- Heranziehung der Gruben zu den Reparaturkosten der in Hohentanne verursachten Wegeschäden.- Von der Gemeinde Rothenfurth unterlassene Schneeberäumung der Meißner Fahrstraße nach der Altväterbrücke für die Erzfuhren.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:47 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.05 Behörden und Einrichtungen der Erblande (Tektonik)
- 01.05.05 Berg- und Hüttenverwaltung (Tektonik)
- Bergamt Freiberg (Bestand)
- 05. Aufsicht über die bergmännische Wasserwirtschaft, Material- und Holzversorgung des Bergbaus, Transportwesen (Gliederung)
- 05.03. Transportwesen und Fuhrlöhne, Flößerei, Wege und Straßen, Eisenbahn (Gliederung)