Erzbischof Philipp von Köln bekundet, Graf Symon von Tecklenburg (Thekeburg) habe mit seiner Mutter Eilika (Ileken) [geb. Gräfin von Oldenburg] seine ihm zu Oelinghausen (Olenchusen) gehören den Güter den dort lebenden Brüdern verkauft bzw. geschenkt, wobei seine Ministerialen Hermann und sein Bruder Hunold, die mit diesen Gütern vom Grafen und seiner Mutter belehnt waren, mit ihren Söhnen und Erben dabei zugegen waren. Diese haben in Gegenwart des Erzbischofs und vieler anderer diese Güter vor Arnold von Wicheln (de VViblo), der zu dieser Zeit den kaiserlichen Bann an dem Ort, der Garbeck (Grambek) heißt, verwaltete, aufgelassen (worpiverunt et resignaverunt). Der Erzbischof kündigt sein Siegel an und verbietet kraft der Amtsgewalt von St. Peter und der seinen unter Androhung des Banns, den Vertrag zu brechen. Zeugen: Bernard, Propst zu Soest (Svosatiensis) Olricus, Kaplan, Johannes, Propst von Zyfflich (Sefelikensis), Albert, Dechant zu Soest, Gerlagus, Kanoniker, Pilgrimus, Kanoniker; die Edelherren Heinrich Graf von Arnsberg und sein Sohn Godfried, Reiner Graf von Freusburg (Froyzebrat), Everard von Ardey (Ardeya); die Ministerialen Heinrich von Volmerstein (Volmothesteine), sein Bruder Gerard, Hermann, Schultheiß in Soest, Tymo, Brunstenus; von den Laien: Hoyo und seine Söhne Hildegerus und Tidericus, Radolfus Einfach (Simplex), und sein Bruder Tidericus. Geschehen 1184 (in der 8. Indiktion, als Papst Lucius den Apostolischen Stuhl innehatte und Friedrich, der Kaiser der Römer, regierte).