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Margarete von Hatzfeld (Hotzvelt), Witwe des Hildebrand [von
Steinau genannt] Steinrück, bekundet, dass sie, ihre ehelichen Kinder und
ihr Schwage...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1491-1500
1496 Februar 28
Ausfertigung, Pergament, drei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der gebenn ist uf Sonntag nach Mathie apostoli und Crists geburt viertzehenhundert unnd im sechs unnd neuntzigsten iarenn
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Margarete von Hatzfeld (Hotzvelt), Witwe des Hildebrand [von Steinau genannt] Steinrück, bekundet, dass sie, ihre ehelichen Kinder und ihr Schwager Konrad (Ceuntz) von Steinau genannt Steinrück als Vertreter ihrer Kinder Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, 800 Gulden verpfändet haben. Bisher hat Johann hierfür 32 Gulden Zinsen gezahlt. Dies belegt eine von Margarete und Konrad besiegelte Urkunde von 1494 Februar 24 (Monntags nach kathedra Petri anno Domini M° CCCC° XCquarto). Margarete bekundet für sich, ihren verstorbenen Ehemann, ihre Kinder und Erben, dass Johann 100 Gulden von den verpfändeten 800 Gulden bezahlt hat. Deshalb verzichtet sie für sich, ihre Kinder und Erben auf alle weiteren Ansprüche auf diese Summe gegenüber Johann, dessen Nachfolgern und dem Kloster Fulda. Gleichzeitig soll die Hauptsumme von 800 Gulden keine Gültigkeit mehr haben; die Bürgen dieser Verpfändung bürgen nur noch für 700 Gulden Hauptsumme und 28 Gulden jährlichen Zins. Konrad von Steinau genannt Steinrück bekundet für sich und im Namen der von ihm vertretenen Kinder seine Zustimmung zu diesem Rechtsgeschäft. Auch Reinhard von Boyneburg (Boymelburg), Sohn des verstorbenen Philipp [von Boyneburg], ebenfalls Vertreter der Kinder, bekundet seine Zustimmung. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2, Avers 3)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Margarete von Hatzfeld, Konrad von Steinau genannt Steinrück, Reinhard von Boyneburg
Margarete von Hatzfeld [bei Battenberg] tritt auch als Margarete [von Steinau genannt] Steinrück auf.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.