Familienarchiv von Freydorf (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Freydorf
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Nichtstaatliches Archivgut >> Familien- und Herrschaftsarchive >> Adel >> von Freydorf
1689-1919
Überlieferungsgeschichte
Karl Wilhelm Eugen v. Freydorf (1781-1854), Sohn des kaiserlichen Generalfeldmarschalls Markgraf Christoph v. Baden aus dessen 1779 geschlossener morganatischer Ehe mit Katharina Höllischer verwitwete Fuchs, wurde 1806 von Großherzog Karl Friedrich v. Baden in den erblichen Adelsstand erhoben. Als badischer General und Kriegsminister (1833-1848) begründete er eine Familie von Offizieren und Staatsmännern, unter denen seine Söhne, der preußische Generalmajor Karl v. Freydorf (1809 - 1878), Rudolf v. Freydorf (1819-1882), Minister des Großherzoglichen Hauses und des Auswärtigen von 1866 bis 1876, sowie der preußische Generalmajor Berthold Michael v. Freydorf (1820 - 1878) besonders zu nennen sind. Ehefrau Rudolfs war die Schriftstellerin Alberta v. Freydorf, geb. v. Cornberg (1846-1923).
Einen großen Teil der in diesem Archiv überlieferten Papiere verdanken wir der Absicht Rudolfs v. Freydorf, eine Geschichte seiner Familie zu schreiben. Eine zu diesem Zweck systematisch angelegte Sammlung familiengeschichtlicher Dokumente übergab Alberta v. Freydorf nach dem Tode ihres Mannes dem bayerischen Historiker Heinrich v. Poschinger, der einiges davon in den Jahren 1905/1906 herausgegeben hat (vgl. Literaturangaben); in dessen Nachlass wurde diese Sammlung aufgefunden und an die Familie zurückgegeben, doch ist sie seitdem lückenhaft. Den literarischen Nachlass der Alberta v. Freydorf verwahrt die Badische Landesbibliothek Karlsruhe (Handschriften Karlsruhe 2132, 2134 -2205). Einzelne Druckschriften sind im Familienarchiv verblieben. Das in diesem Bestand verwahrte Schriftgut aus dem Nachlass ihres Sohnes, Oberstleutnant Rudolf v. Freydorf (1868-1940), hinterlegte 1940 dessen Schwägerin Klara v. Freydorf im Generallandesarchiv.
Inhalt und Bewertung
Persönliche Papiere, berufliches Schriftgut, Familienkorrespondenz, Tagebücher des Kriegsministers Karl Wilhelm Eugen von Freydorf, der Generalmajore Karl und Berthold von Freydorf, des Staatsministers Rudolf von Freydorf.- Aufzeichnungen über den Feldzug gegen Frankreich (1870/71).- Familiengeschichtliche Aufzeichnungen, berufliche und private Korrespondenz von Mitgliedern der Familie Cornberg
Nutzungshinweise: Die hier im Online-Findmittel verzeichneten Akten zeigen lediglich einen kleinen Teil des Familienarchivs. Diese wurden für das Online-Inventar "Zentrale Quellen zur badischen Revolution von 1848/49" in der Archivdatenbank erfasst, digitalisiert und im Internet präsentiert. Der Großteil des Bestandes ist über ein analoges Findmittel zu recherchieren und nicht online einsehbar.
Karl Wilhelm Eugen v. Freydorf (1781-1854), Sohn des kaiserlichen Generalfeldmarschalls Markgraf Christoph v. Baden aus dessen 1779 geschlossener morganatischer Ehe mit Katharina Höllischer verwitwete Fuchs, wurde 1806 von Großherzog Karl Friedrich v. Baden in den erblichen Adelsstand erhoben. Als badischer General und Kriegsminister (1833-1848) begründete er eine Familie von Offizieren und Staatsmännern, unter denen seine Söhne, der preußische Generalmajor Karl v. Freydorf (1809 - 1878), Rudolf v. Freydorf (1819-1882), Minister des Großherzoglichen Hauses und des Auswärtigen von 1866 bis 1876, sowie der preußische Generalmajor Berthold Michael v. Freydorf (1820 - 1878) besonders zu nennen sind. Ehefrau Rudolfs war die Schriftstellerin Alberta v. Freydorf, geb. v. Cornberg (1846-1923).
Einen großen Teil der in diesem Archiv überlieferten Papiere verdanken wir der Absicht Rudolfs v. Freydorf, eine Geschichte seiner Familie zu schreiben. Eine zu diesem Zweck systematisch angelegte Sammlung familiengeschichtlicher Dokumente übergab Alberta v. Freydorf nach dem Tode ihres Mannes dem bayerischen Historiker Heinrich v. Poschinger, der einiges davon in den Jahren 1905/1906 herausgegeben hat (vgl. Literaturangaben); in dessen Nachlass wurde diese Sammlung aufgefunden und an die Familie zurückgegeben, doch ist sie seitdem lückenhaft. Den literarischen Nachlass der Alberta v. Freydorf verwahrt die Badische Landesbibliothek Karlsruhe (Handschriften Karlsruhe 2132, 2134 -2205). Einzelne Druckschriften sind im Familienarchiv verblieben. Das in diesem Bestand verwahrte Schriftgut aus dem Nachlass ihres Sohnes, Oberstleutnant Rudolf v. Freydorf (1868-1940), hinterlegte 1940 dessen Schwägerin Klara v. Freydorf im Generallandesarchiv.
Inhalt und Bewertung
Persönliche Papiere, berufliches Schriftgut, Familienkorrespondenz, Tagebücher des Kriegsministers Karl Wilhelm Eugen von Freydorf, der Generalmajore Karl und Berthold von Freydorf, des Staatsministers Rudolf von Freydorf.- Aufzeichnungen über den Feldzug gegen Frankreich (1870/71).- Familiengeschichtliche Aufzeichnungen, berufliche und private Korrespondenz von Mitgliedern der Familie Cornberg
Nutzungshinweise: Die hier im Online-Findmittel verzeichneten Akten zeigen lediglich einen kleinen Teil des Familienarchivs. Diese wurden für das Online-Inventar "Zentrale Quellen zur badischen Revolution von 1848/49" in der Archivdatenbank erfasst, digitalisiert und im Internet präsentiert. Der Großteil des Bestandes ist über ein analoges Findmittel zu recherchieren und nicht online einsehbar.
427 Akten, 87 Bände
Bestand
Literatur: Edmund von der Becke-Klüchtzner, Stamm-Tafeln des Adels des Großherzogtums Baden (Baden-Baden 1886) S. 135.- Badische Biographien 1 (1878) S. 258 - 261, 3 (1881) S. 32 - 43, 4 (1891) S. 137 - 142.- Rudolf von Freydorf, Alberta von Freydorf. Lebensbild in: Die Pyramide. Wochenschrift zum Karlsruher Tagblatt 19. Jahrgang (1930) Nr. 24-26.- Zu den von H. v. Poschinger hrsg. Papieren des Ministers Rudolf v. Freydorf vgl. Lautenschlager, Bibliographie der badischen Geschichte 1 (1929) Nrn. 8438 - 8440, 8443. - K. Preisendanz, Der handschriftliche Nachlaß Alberta v. Freydorfs, in: Die Pyramide. Wochenschrift zum Karlsruher Tagblatt 20. Jahrgang (1931) Nr. 11 S. 41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ