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Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, Dekan Dietrich und der
Konvent von Fulda bekunden, dass sie dem Dekan und dem Konvent des
Klosters Hersf...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1351-1360
1356 April 29
Ausfertigung, Pergament, sieben mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der gegiben ist zu Fulde nach Cristes geburte drutzenhundert iar dar nach in deme sechse und funfzigistin iare an dem Vrietage in der Ostern wochen
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, Dekan Dietrich und der Konvent von Fulda bekunden, dass sie dem Dekan und dem Konvent des Klosters Hersfeld (Hersfeilt) für 500 Pfund Heller Hersfelder Währung an guten Gulden in Tournosen und in Silber eine Rente (gulde) von 50 Pfund Heller Gulden Hersfelder Währung in Vacha verkauft haben, die jährlich an Martini [November 11] in der Burg Hersfeld zu zahlen ist. Das Kloster Fulda bedingt sich ein Recht auf Wiederkauf bis zu Walpurgis [Mai 1] aus, wobei der Rückkauf auch mit 500 Pfund alter Heller beglichen werden kann und über den eine Urkunde (vurtzig briv) auszustellen ist. Als Sicherheit werden fünf namentlich aufgeführte Bürgen eingesetzt, die sich verpflichten, sich im Bürgschaftsfalle mit Knecht und Pferd (als phant) in der Stadt Hersfeld zu stellen: Johann von Bimbach (Byenbach), Ritter Johann von Benhausen, Hermann von Romrod, Heinrich von Herda (Herde), Otto von Romrod. Sollte von diesen fünf Bürgen einer fehlen, muss innerhalb eines Monats ein anderer fünfter Bürge gestellt werden. Ausstellungsort: Fulda. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2, Avers 3, Avers 4, Avers 5, Avers 6, Avers 7)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Abt Heinrich [von Kranlucken], Konvent des Klosters Fulda, Johann von Bimbach, Ritter Johann von Benhausen, Hermann von Romrod, Heinrich von Herda, Otto von Romrod
Vermerke (Urkunde): Literatur: Vgl. zu Johann von Benhausen vgl. Landgrafenregesten online, Nr. 1528 von 1372 März 1.
Vgl. hierzu auch Nr. 713. Hier wird das Rechtsgeschäft neu verhandelt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.