Johann Abt zu Fulda (Fuldensis) bekundet: die Äbtissin und einige ältere Schwestern aus dem Konvent des ihm pleno iure unterworfenen Klosters St. Marien zu Allendorf (Aldendorff) haben ihn gebeten, einen Zins von 14 Maltern Korn Erfurter (Erfforden.) Maß jährlich aus einigen Hufen im Dorf Westhausen (-husen), Lehen von von ihm und seiner Kirche, einst vom Knappen Ludwig von Krayenberg (Creyen-) gekauft und vom Vorgänger des Abtes ihnen übereignet, an Prior und Brüder des Predigerklosters in Eisenach (Isenacen.) verkaufen zu dürfen. Mit Zustimmung des Dekans Giso und seines Konventes hat der Abt den ihm von Äbtissin und Konvent resignierten Zins an Prior und Konvent zu Eisenach übertragen. Die Prediger haben deswegen jährlich an Martini ein Pfund Wachs an die Kammer des Abtes als Ersatz für den Verzicht des Klosters Allendorf zu liefern. Sie haben dafür auf einen jährlichen Zins von 5 Mark Silber verzichtet, den ihnen das Kloster Allendorf aus dem Hof zu der Horst schuldete. Der Abt siegelt; Dekan Giso und der Konvent bekunden ihre Zustimmung und kündigen zum Zeichen dessen das Konventssiegel an.