Wegen des Streites zwischen den Flecken Imnau und Bittelbronn über Zwing, Bann und Weidgang ist vom fürstlich sigmaringischen Oberamt Haigerloch ein unparteiisches Feldgericht berufen worden, bestehend aus je 3 Feldrichtern aus der österreichischen Stadt Rottenburg und der württembergischen Stadt Balingen, dem Dorfvogt von Stetten und 2 Feldrichern von Gruol aus der Herrschaft Haigerloch. Sie machen eine Ortsbesichtigung auf Bercken oder dem sogenannten Hönstetter Berg, verhören die Parteien, ziehen die Urkunde über Weide und Zutrieb von 1495 [Mai 25] heran und entscheiden, daß es sich bei den Steinen nur um Zutriebs- und Weidsteine handelt Unterschriften: Ankündigung von Petschaft und Unterschrift:; Jo. Walter Werner, Bürgermeister von Balingen; Baltas Felder von Engstlatt, Balinger Amts; [nur Unterschriften:]; Hans Georg Strobel von Rottenburg; Andreas Weishardt von Rottenburg; Hans Schramb von Dettingen, Rottenburger Herrschaft; Joseph Renner, Vogt zu Stetten; Marte Bihler von Ostdorf, Balinger Amts; Andreas Hartman, Gruol; Christ Echer, Gruol
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Wegen des Streites zwischen den Flecken Imnau und Bittelbronn über Zwing, Bann und Weidgang ist vom fürstlich sigmaringischen Oberamt Haigerloch ein unparteiisches Feldgericht berufen worden, bestehend aus je 3 Feldrichtern aus der österreichischen Stadt Rottenburg und der württembergischen Stadt Balingen, dem Dorfvogt von Stetten und 2 Feldrichern von Gruol aus der Herrschaft Haigerloch. Sie machen eine Ortsbesichtigung auf Bercken oder dem sogenannten Hönstetter Berg, verhören die Parteien, ziehen die Urkunde über Weide und Zutrieb von 1495 [Mai 25] heran und entscheiden, daß es sich bei den Steinen nur um Zutriebs- und Weidsteine handelt Unterschriften: Ankündigung von Petschaft und Unterschrift:; Jo. Walter Werner, Bürgermeister von Balingen; Baltas Felder von Engstlatt, Balinger Amts; [nur Unterschriften:]; Hans Georg Strobel von Rottenburg; Andreas Weishardt von Rottenburg; Hans Schramb von Dettingen, Rottenburger Herrschaft; Joseph Renner, Vogt zu Stetten; Marte Bihler von Ostdorf, Balinger Amts; Andreas Hartman, Gruol; Christ Echer, Gruol
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 177 T 1 {244}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 177 T 1 Herrschaft Haigerloch-Wehrstein: Urkunden
Herrschaft Haigerloch-Wehrstein: Urkunden >> 1. Urkunden
1706 November 24
Urkunden
Ausstellungsort: Haigerloch
Vermerke: [inseriert in Urkunde 1707 November 28]
Vermerke: [inseriert in Urkunde 1707 November 28]
Bihler, Marte; Ostdorf
Echer, Christ; Gruol
Felder, Baltas; Engstlatt
Hartman, Andreas
Renner, Joseph; Vogt zu Stetten
Schramb, Hans; Dettingen
Strobel, Hans Georg; Rottenburg
Weishardt, Andreas; Rottenburg
Werner, Jo. Walter; Bürgermeister von Balingen
Bad Imnau, Haigerloch BL
Balingen BL
Bittelbronn, Haigerloch BL
Dettingen, Rottenburg am Neckar TÜ
Engstlatt, Balingen BL
Gruol, Haigerloch BL
Haigerloch BL
Henstetten: Bittelbronn, Haigerloch BL
Ostdorf, Balingen BL
Rottenburg am Neckar TÜ
Stetten bei Haigerloch, Haigerloch BL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:42 MESZ
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