"Quo vadis" auf der Freilichtbühne Ötigheim - Ein Dorf im Theaterfieber
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 S024058/102
V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002
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16. Juni 2002
Ötigheim ist Kult. Die größte Freilichtbühne Deutschlands inszeniert auch in diesem Jahr wieder ein Monumentalspektakel auf der einzigartigen Naturbühne. Mit dem Klassiker "Quo vadis" von Henryk Sienkiewicz wird am kommenden Wochenende die Spielzeit 2002 eröffnet. 500 Laienschauspieler sind im Einsatz und auch mit Effekten wird nicht gegeizt: Das brennende Rom ist natürlich der Knüller der Inszenierung. Regisseur Franz Brucker verwandelt die Bühne dank grandioser Pyrotechnik und einer Horde Feuerwehrmänner in ein flammendes Szenario. Reiter in Rüstungen und Pferdewagen dürfen im "antiken Rom" natürlich auch nicht fehlen.
Hinter den Kulissen ist das 4.000 Seelen-Dorf Ötigheim alljährlich im Theaterfieber. Ob Statist, Neben- oder Hauptrolle. Jeder hat seine Aufgabe, die perfekt geprobt sein will. Familie Stolzer ist seit drei Generationen dabei und kann sich ihr Leben ohne Ötigheimer Festspiele nicht mehr vorstellen. Oma Stolzer steht seit 55 Jahren auf der Bühne, selbst der 5-jährige Enkel hat seit vier Jahren Theatererfahrung und der Schwiegersohn spielt den Nero in "Quo vadis" - vor rund 4.000 Zuschauern. Das bedeutet eine Menge Arbeit, Lampenfieber, aber auch viel Spaß.
Seit 1906 wird in Ötigheim Theater gespielt; auf der großangelegten, weiträumigen Naturbühne am Rande eines Altrhein-Armes. Dieses Jahr wird neben "Quo vadis" u.a. auch noch "Ali Baba und die 40 Räuber" und Mozarts "Zauberflöte" gespielt.
Hinter den Kulissen ist das 4.000 Seelen-Dorf Ötigheim alljährlich im Theaterfieber. Ob Statist, Neben- oder Hauptrolle. Jeder hat seine Aufgabe, die perfekt geprobt sein will. Familie Stolzer ist seit drei Generationen dabei und kann sich ihr Leben ohne Ötigheimer Festspiele nicht mehr vorstellen. Oma Stolzer steht seit 55 Jahren auf der Bühne, selbst der 5-jährige Enkel hat seit vier Jahren Theatererfahrung und der Schwiegersohn spielt den Nero in "Quo vadis" - vor rund 4.000 Zuschauern. Das bedeutet eine Menge Arbeit, Lampenfieber, aber auch viel Spaß.
Seit 1906 wird in Ötigheim Theater gespielt; auf der großangelegten, weiträumigen Naturbühne am Rande eines Altrhein-Armes. Dieses Jahr wird neben "Quo vadis" u.a. auch noch "Ali Baba und die 40 Räuber" und Mozarts "Zauberflöte" gespielt.
0:04:40; 0'04
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Kultur Café - Kultur in Baden-Württemberg
Göhringer, Erhard
Hug, Paul
Kohm, Adolf
Sachsenmaier, Werner
Stolzer, Rita
Ötigheim RA
Dorf
Schauspieler
Theater: Freilichttheater
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:20 MEZ
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