Forstlagerbücher: Altensteig (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 107/1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Selekte >> Altwürttembergische Lagerbücher >> Sonderverwaltungen >> Forstlagerbücher (gesamt)
1660-1811
Vorbemerkung: Der Altensteiger Forst wurde aus dem 1603 von Baden durch Kauf erworbenen Gebiet und der vom Nagolder Forst abgetrennten Pfalzgrafenweiler Hut gebildet. Im 18. Jahrhundert erfolgte die Vereinigung der Forste Altensteig und Nagold, nachdem bereits seit der 2, Hälfte des 17. Jahrhunderts beide Forstbezirke vom Altensteiger Forstmeister in Personalunion verwaltet wurden. Der Altensteiger Forstbezirk umfasste vor der Vereinigung mit Nagold ursprünglich 6, später 3 Huten, am Ende der Herzogszeit zusammen mit dem Nagolder Teil 9 Huten. Der vorliegende Bestand enthält aus der Zeit vor der Vereinigung mit dem Nagolder Forst nur die Bände, die sich auf den Altensteiger Teil beziehen, aus der späteren Zeit die der Gesamt Verwaltung. In? einzelnen handelt es sich um die Forstbeschreibung von 1685 (mit Beilagerbüchern), die Forstzins-Güterbücher von 1792 - 1794 sowie die Altensteiger Kirchspielsbesehreibung von 1650, Die Anlage dieses Werkes geht auf Veranlassung der Kirchspielsorte zurück, deren tunfassende Nutzungsrechte sie behandelt. s. a. unter H 107/11 Nagolder Forst Der Bestand umfasst 15 Bände mit einem Umfang von 0,85 lfd. m.
15 Bände (0,90 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ