Goswin Rademacher, Bürger und Gerichtsfrohne zu Soest, verkauft an Goswin Michels, Bürgermeister daselbst, einen Graskamp vor den Otshofen hinter dem Garten am Tabruche, der von Bertram Meyburg und Catharina von Grost herrührt und kaufweise in des Ausstellers Pfandbesitz übergegangen ist ausweislich als Hauptverschreibung, mit der dieser Transfixbrief verbunden ist, und er lässt dem Käufer den Kamp im Gericht daselbst vor den 4 Bänken auf. Zeugen waren Peter Jäger und Jobst Wallrabe, Bürger zu Soest, und Wilhelm Vorraht, Standgenossen des Gerichts.
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Goswin Rademacher, Bürger und Gerichtsfrohne zu Soest, verkauft an Goswin Michels, Bürgermeister daselbst, einen Graskamp vor den Otshofen hinter dem Garten am Tabruche, der von Bertram Meyburg und Catharina von Grost herrührt und kaufweise in des Ausstellers Pfandbesitz übergegangen ist ausweislich als Hauptverschreibung, mit der dieser Transfixbrief verbunden ist, und er lässt dem Käufer den Kamp im Gericht daselbst vor den 4 Bänken auf. Zeugen waren Peter Jäger und Jobst Wallrabe, Bürger zu Soest, und Wilhelm Vorraht, Standgenossen des Gerichts.
v. Brandis, Bestand Sw, Sw 012
v. Brandis, Bestand Sw
v. Brandis, Bestand Sw >> E - Urkunden
1619 Januar 22
Enthält: Das Siegel des weltlichen Richters zu Soest, Peter Schonbeck, hängt an. Or. Pgt. Als Transfix verbunden mit Urk. des Crato Neußken von 1614 August 27, September 6 (Nr. 11).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:44 MEZ