Johanna Christine Philippine Bohnenberger geb. Luz: Inventur und Eventualteilung
Vollständigen Titel anzeigen
UAT 243/193
44/125 I Nr. 30;
44/125 I Nr. 32;
44/125 I Nr. 56.
UAT 243/ Justitiariat
Justitiariat >> 3. Freiwillige Gerichtsbarkeit >> 3.2. Verhandlungen 1821-1828
1825-1827
Enthält u.a.: 1) Mehrmalige Mahnung des Prof. Johann Gottlieb Friedrich Bohnenberger, Witwer der 1821 verstorbenen [Johanna Christine Philippine Bohnenberger geb. Luz], die gesetzlich vorgeschriebene Inventur und Eventualteilung durchzuführen, 1825-1826.; 2) Protokoll der Sitzung der zur Leitung der Handlungen der willkürlichen Gerichtsbarkeit angeordneten Deputation vom 26. September 1825 wegen Vollzugs und Übergabe der Inventur und Eventualteilung durch Prof. Bohnenberger sowie der Übergabe des aus Anlaß seiner Heirat gesetzlich vorgeschriebenen Zubringensinventars durch Privatdozent Dr. med. Hermann Autenrieth, 1825.; 3) Verzichtserklärung der Kinder des Prof. von Bohnenberger Vikar Friedrich Bohnenberger, Christian Heinrich Bohnenberger und Friederike Grüneisen geb. Bohnenberger auf die Eventualteilung der Verlassenschaft ihrer 1821 verstorbenen Mutter [Johanna Christine Philippine Bohnenberger geb. Luz], 1826-1827.
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:43 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bd Gerichts- und Disziplinarorgane (Tektonik)
- Bd 4 Justitiariat (Tektonik)
- Justitiariat (1811-1829) (Tektonik)
- Justitiariat (Bestand)
- 3. Freiwillige Gerichtsbarkeit (Gliederung)
- 3.2. Verhandlungen 1821-1828 (Gliederung)