Deutsche Zentrumspartei (Bestand)
Show full title
BArch R 8007
call number: R 8007
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Andere politische Parteien und Gruppierungen
1818-1933
Geschichte des Bestandsbildners: Die Deutsche Zentrumspartei war eine aus der Katholischen Fraktion des preußischen Abgeordnetenhauses (1852-1867) hervorgegangene Partei des deutschen politischen Katholi‧zismus. Seit 1871 im Reichstag vertreten, stellte sie sich 1918 nach anfängli‧cher Ablehnung auf den Boden der Republik.Vor Ihrer Auflösung im Juni 1933 gab die Deut‧sche Zentrumspartei die Zustimmung zum "Ermächtigungsgesetz".
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte
Durch Kriegseinwirkung ist das Archiv der Deutschen Zentrumspartei 1942 fast vollständig vernichtet worden. Restüberlieferungen des Reichsgeneralsekretariats befanden sich bis 1989/1990 im Archiv beim Sekretariat des Hauptvorstandes der CDU in der DDR und werden heute im Archiv der Konrad-Adenauer-Stiftung verwahrt. Offenbar gelangten wenige Dokumente nach 1945 in die Sowjetunion und später im Zuge sowjetischer Aktenrückgaben in den Jahren 1957 bis 1959 in das Deutsche Zentralarchiv Potsdam (DZA).
Archivische Bearbeitung
Bei den im DZA aufbewahrten Unterlagen handelte es sich um Presseausschnitte und den Artikeldienst der Zentrumspartei, die 1989 zu 4 Akten formiert und mit einer Findkartei beschrieben wurden (alte Signatur 60 Ze 1). Der 2004 endgültig zusammengeführte und in die Datenbank des Bundesarchivs integrierte Bestand ist im Jahr 2005 von Frau Edeltraud Wolff neu verzeichnet und für seine Online-Stellung bearbeitet worden.
Inhaltliche Charakterisierung: Schwerpunkte der Überlieferung: Zeitungsartikel zum Versailler Friedensvertrag, Leitsätze für die Politik der Zentrumspartei, Wahldienst des Zentrum, Protokolle der Fraktionssitzungen, Sitzung der verfassungsgebenden deutschen Nationalversammlung, Schriftwechsel, Agitationsmaterial
Erschließungszustand: Findkartei (o.J.), Online-Findbuch (2005)
Zitierweise: BArch R 8007/...
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte
Durch Kriegseinwirkung ist das Archiv der Deutschen Zentrumspartei 1942 fast vollständig vernichtet worden. Restüberlieferungen des Reichsgeneralsekretariats befanden sich bis 1989/1990 im Archiv beim Sekretariat des Hauptvorstandes der CDU in der DDR und werden heute im Archiv der Konrad-Adenauer-Stiftung verwahrt. Offenbar gelangten wenige Dokumente nach 1945 in die Sowjetunion und später im Zuge sowjetischer Aktenrückgaben in den Jahren 1957 bis 1959 in das Deutsche Zentralarchiv Potsdam (DZA).
Archivische Bearbeitung
Bei den im DZA aufbewahrten Unterlagen handelte es sich um Presseausschnitte und den Artikeldienst der Zentrumspartei, die 1989 zu 4 Akten formiert und mit einer Findkartei beschrieben wurden (alte Signatur 60 Ze 1). Der 2004 endgültig zusammengeführte und in die Datenbank des Bundesarchivs integrierte Bestand ist im Jahr 2005 von Frau Edeltraud Wolff neu verzeichnet und für seine Online-Stellung bearbeitet worden.
Inhaltliche Charakterisierung: Schwerpunkte der Überlieferung: Zeitungsartikel zum Versailler Friedensvertrag, Leitsätze für die Politik der Zentrumspartei, Wahldienst des Zentrum, Protokolle der Fraktionssitzungen, Sitzung der verfassungsgebenden deutschen Nationalversammlung, Schriftwechsel, Agitationsmaterial
Erschließungszustand: Findkartei (o.J.), Online-Findbuch (2005)
Zitierweise: BArch R 8007/...
Deutsche Zentrumspartei, 1918-1933
11 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Literatur: Herbert Gottwald, Günther Wirth: Zentrum. In: Lexikon zur Parteiengeschichte 1789-1945, hrsg. von Dieter Fricke, 4 Bände, Leipzig 1983-1986, Bd. 4, Sp. 552-635
Die Protokolle der Reichstagsfraktion der Deutschen Zentrumspartei 1920-1925, bearb. von Rudolf Morsey und Karsten Ruppert, Mainz 1981, (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte: A: 33)
Die Protokolle der Reichstagsfraktion und des Fraktionsvorstands der Deutschen Zentrumspartei 1926-1933, bearb. von Rudolf Morsey, Mainz 1969, (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte: A: 9)
Die Protokolle der Reichstagsfraktion der Deutschen Zentrumspartei 1920-1925, bearb. von Rudolf Morsey und Karsten Ruppert, Mainz 1981, (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte: A: 33)
Die Protokolle der Reichstagsfraktion und des Fraktionsvorstands der Deutschen Zentrumspartei 1926-1933, bearb. von Rudolf Morsey, Mainz 1969, (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte: A: 9)
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
24.04.2026, 10:58 AM CEST