Akten über die im Jahr 1811 in Oberschwaben sich aufhaltende Räuberbande (diese wurden zu Folge mündlichen Ministerialauftrags bei der Registratur der Sektion der inneren Administration zwar präsentiert und eingeschrieben, aber brevi manu dem königlichen Ministerium des Innern zur Verfügung des Weiteren übergeben)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, D 41 Bü 3448
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, D 41 Oberregierung Stuttgart: Allgemeines
Oberregierung Stuttgart: Allgemeines >> 1. Akten >> 1.143. Polizeisachen >> Vorkehrungen gegen Räuberbanden, herumvagierendes Gesindel und Bettler
1811-1816
Enthält: Vaganten Marianna Dorner und ihr 3-jähriges Kind, Helene Reiner, Karoline Haupt geb. Reißner mit einem 4jährigen Mädchen; Von Seiten des königlichen bayerischen Landgerichts Höchstädt angesonnene Verhaftungsattestate auf Xaver Dorner und seine Frau, die sogen. Husaren Nanny, Michael Martin von Gutenzell bei Biberach, Ulrich Reiser, Kessler und Wannenmacher von Unterweissenbach, königlich bayerischen Landgerichts Roggenburg, Keßler Mairdriemale von Sonderheim im königlichen bayerischen Landgericht Höchstädt, Josef Buzer, Ölhändler, dessen Weib Franzel von Zell im Villertal, sämtlich angeblich Mitschuldige, von dem wegen Raub und Diebstahls verhafteten Johannes Müller gen. Seihenthoma, von Steinheim und dessen Tochter Ursula Müller gen. Seihenursel
1 Bü, Qu 1-34
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:41 MEZ
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Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Behörden der Übergangszeit um 1803-um 1817 (Tektonik)
- Gesamtwürttembergische Behörden und Gerichte 1806-1817 (Tektonik)
- Behörden (Tektonik)
- Oberregierung Stuttgart: Allgemeines (Bestand)
- 1. Akten (Gliederung)
- 1.143. Polizeisachen (Gliederung)
- Vorkehrungen gegen Räuberbanden, herumvagierendes Gesindel und Bettler (Gliederung)