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Johann, Abt zu Fulda (Fulde) leiht die in Nr. 398 genannten Stücke (Geißmar, Smyd), die Hermann Kemenate (!) und seine eheliche Wirtin Margarete f...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1424 März 24
Ausfertigung, Pergament (13,3 x 23,8 cm) mit anhängendem Siegel (stark zerstört, nur noch die Wachsreste auf der Pressel)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Ipso die Annunciationis gloriose virginis Marie
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann, Abt zu Fulda (Fulde) leiht die in Nr. 398 genannten Stücke (Geißmar, Smyd), die Hermann Kemenate (!) und seine eheliche Wirtin Margarete für sich und als Vormünder Heinrichs von Geisa (Geysa) und seiner Schwester Else an Heinrich Feuerpfeil (Fuerpffile) und dessen eheliche Hausfrau Katherine verkauft haben, und die sie von Heinrich von Geisa selbst geerbt hatten, an die Käufer und deren Erben.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Fuldischer Consens über eine v(erkaufte) Wiese zu Geisa auf Henrich von Geys(a) de 1424"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller (Abtsiegel Johann von Fulda)
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 403
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.