F 3/1, 0023 d
F 3/1 Ulmer Ansichten
Ulmer Ansichten >> Ulm von Norden
1654
Detail von Ans. 23 (Drei Ansichten von Ulm auf einer Platte). Ulm gegen Mitternacht. Um 1654
[vgl. auch: Nord- und Nordostansicht: Ans. 66 - 68]
Vom leicht erhöhten Standort auf halber Höhe des Michelsbergs blickt man auf Felder mit Bauern und eine Straße mit Fußgängern, Reitern und Kutsche und einem Planwagen.
Die Stadt im Norden wird links von einer Bastion von Gideon Bacher "Bleichbastion" oder "Fuchsloch" über das Frauentor mit Vorwerk bis zur äußerst rechten Bastion Scharfeck (vom Niederländer Valckenburgh um 1622) umgrenzt.
In der Stadt sind die wichtigsten Gebäude mit Zahlen bezeichnet.
Gebäude von links nach rechts:
Roter Turm, Weißer Turm, Zeughaus (1), Seelturm, Gänsturm (2), Frauentor (3), Dreifaltigkeitskirche (4), Weickmann'sches Schlößle (6), Münster (7), Barfüßerkirche (8), Schwörhaus (9), Wengen (10), Glöcklertor (12), St. Elisabeth vom Deutschhaus (13).
Im Vordergrung: Gärten, Äcker, Straße mit Fußgängern, Reitern, Planwagen und 2 männlichen Rückenfiguren.
Im Hintergrund erkennt man die Kirchtürme der (bezeichneten) Ortschaften Einsingen und Reutti.
[vgl. auch: Nord- und Nordostansicht: Ans. 66 - 68]
Vom leicht erhöhten Standort auf halber Höhe des Michelsbergs blickt man auf Felder mit Bauern und eine Straße mit Fußgängern, Reitern und Kutsche und einem Planwagen.
Die Stadt im Norden wird links von einer Bastion von Gideon Bacher "Bleichbastion" oder "Fuchsloch" über das Frauentor mit Vorwerk bis zur äußerst rechten Bastion Scharfeck (vom Niederländer Valckenburgh um 1622) umgrenzt.
In der Stadt sind die wichtigsten Gebäude mit Zahlen bezeichnet.
Gebäude von links nach rechts:
Roter Turm, Weißer Turm, Zeughaus (1), Seelturm, Gänsturm (2), Frauentor (3), Dreifaltigkeitskirche (4), Weickmann'sches Schlößle (6), Münster (7), Barfüßerkirche (8), Schwörhaus (9), Wengen (10), Glöcklertor (12), St. Elisabeth vom Deutschhaus (13).
Im Vordergrung: Gärten, Äcker, Straße mit Fußgängern, Reitern, Planwagen und 2 männlichen Rückenfiguren.
Im Hintergrund erkennt man die Kirchtürme der (bezeichneten) Ortschaften Einsingen und Reutti.
Archivale
Blattgröße (H. x Br. in cm): 7,9 x 37,7
Bildgröße (H. x Br. in cm): 7,9 x 37,7
Herstellungstechnik: Kupferstich, auf graues Papier geklebt
erschienen bei/als: in: Matthäus Merian "Topographia Suevia", 1643 in Basel. Die drei Ansichten von Ulm kamen erst 1654 im, von den Merianerben herausgegebenen Anhang dazu: Dieser Anhang entspricht Martin Zeillers "Chronicon parvum sueviae oder kleines Schwäbisches Zeitbuch" 1653 von Balthasar Kühn in Ulm verlegt.
Künstler: Johann Merck. Ausführend evt. M. Merian d. J.
Verweise/Literatur: Vgl.: Ans. 68 (v. Bodenehr)
Bildgröße (H. x Br. in cm): 7,9 x 37,7
Herstellungstechnik: Kupferstich, auf graues Papier geklebt
erschienen bei/als: in: Matthäus Merian "Topographia Suevia", 1643 in Basel. Die drei Ansichten von Ulm kamen erst 1654 im, von den Merianerben herausgegebenen Anhang dazu: Dieser Anhang entspricht Martin Zeillers "Chronicon parvum sueviae oder kleines Schwäbisches Zeitbuch" 1653 von Balthasar Kühn in Ulm verlegt.
Künstler: Johann Merck. Ausführend evt. M. Merian d. J.
Verweise/Literatur: Vgl.: Ans. 68 (v. Bodenehr)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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