Versorgung auf dem Land in Gefahr. Der Landarzt - ein Auslaufmodell
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/021 R100025/204
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/021 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2010
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2010 >> Unterlagen
15. April 2010
Ärzte auf dem Land finden keine Nachfolger. Junge Mediziner arbeiten lieber in der Stadt, gehen ins Ausland oder suchen sich in der Pharma-Industrie eine hochdotierte Stelle. Die Folgen tragen die Menschen in den Dörfern und kleinen Gemeinden. Wenn der Doktor vor Ort geht, müssen die Patienten weite Wege in Kauf nehmen.
Der Landarzt, der allein in seiner Praxis arbeitet, wird bald nicht mehr der Normalfall sein. Das meint der Mediziner Jörg Fegert von der Universität Ulm, als Studiendekan für die Ausbildung von Medizinern zuständig. Er schlägt den Medizinern das Arbeiten in Teams und Gruppen vor. Für junge Ärzte fordert er Arbeitsbedingungen, die Familie und Beruf vereinbar machen. Damit auch in Zukunft die Patienten auf dem Land eine angemessene medizinische Versorgung erfahren.
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat vorgeschlagen, den Numerus Clausus im Fach Medizin zu senken. Vorausgesetzt die jungen Studenten verpflichten sich, später als Landarzt zu arbeiten. Einer von vielen Vorschlägen, der den drohenden Mangel verhindern soll.
Zu Gast im Studio: Jörg Fegert
Der Landarzt, der allein in seiner Praxis arbeitet, wird bald nicht mehr der Normalfall sein. Das meint der Mediziner Jörg Fegert von der Universität Ulm, als Studiendekan für die Ausbildung von Medizinern zuständig. Er schlägt den Medizinern das Arbeiten in Teams und Gruppen vor. Für junge Ärzte fordert er Arbeitsbedingungen, die Familie und Beruf vereinbar machen. Damit auch in Zukunft die Patienten auf dem Land eine angemessene medizinische Versorgung erfahren.
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat vorgeschlagen, den Numerus Clausus im Fach Medizin zu senken. Vorausgesetzt die jungen Studenten verpflichten sich, später als Landarzt zu arbeiten. Einer von vielen Vorschlägen, der den drohenden Mangel verhindern soll.
Zu Gast im Studio: Jörg Fegert
0:12:40; 0'12
Audio-Visuelle Medien
Kipp, Erika
Schnell, Manfred; Unternehmer, 1920-
Neukirch FN
Arzt; Landarzt
Dorf
Ländlicher Raum
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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