Graf Eberhard v. Eppstein-Königstein und Ritter Friedrich v. Dorfelden bekunden, dass sie die Streitigkeiten zwischen den Grafen Philipp und Bernh...
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B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 6 1501-1540
1510 August 5
Ausf., Perg., vier anh. Sg. gut erh.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Montag nach Vincula Petri, 1510
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Eberhard v. Eppstein-Königstein und Ritter Friedrich v. Dorfelden bekunden, dass sie die Streitigkeiten zwischen den Grafen Philipp und Bernhard v. Solms-Münzenberg wie folgt entschieden haben: Letzterer soll gemäß der durch die pfälzischen und hessischen Räte sowie dem Grafen Johann v. Nassau-Vianden als Obmann getroffenen Vereinbarungen dem Grafen Philipp (v. Königstein) alle Unterlagen der gemeinsamen und gesamten Münzenberger Lehen herausgeben. Der frühere Vertrag soll besiegelt werden. Kunz Krieg soll binnen Jahresfrist vom Gericht zu Wölfersheim Rechtfertigung erhalten. Der Maier zu Langsdorf soll sich mit denen von Södel , Wiprecht von Hungen mit denen von Münster vergleichen. Wegen der Pfändungsstreitigkeit zwischen Vilbel und Ruppertsburg soll eine Augenscheineinnahme stattfinden. Der Wirt von Königsberg soll gegen Urfehde freigelassen werden. Die von Langsdorf sollen die Güter jenseits der Hege behalten, wenn sie ihre Rechte beweisen. Die Pfändungen des Licher Landknechts Johann Kleindienst in Bessingen Im Gebiet Graf Bernhards und die des Mathias Mönch, Schultheißen zu Villingen, im Gebiet Graf Philipps sollen gegeneinander aufgerechnet werden. Das Urteil des Gerichts zu Laubach gegen den Henne Klein soll vollstreckt werden. Was Graf Bernhard vom Stift Wetzler gekauft hat soll ihm gehören, soweit es in Dorf und Gemerkung Nieder-Bessingen liegt die Güter in den Gemarkungen Lich und Hausen sollen gegen Erstattung des Kaufpreises an Graf Philipp fallen. Keiner darf in der Grafschaft des anderen ohne dessen Willen Güter erwerben, u. a.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1, Aussteller 2, Parteien
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden, Konv. 205/2 - Gleichz. Abschrift, Papier
Vermerke (Urkunde): Literatur: Reguest: Battenberg, Eppsteiner Urkunden Nr. 341
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Eberhard v. Eppstein-Königstein und Ritter Friedrich v. Dorfelden bekunden, dass sie die Streitigkeiten zwischen den Grafen Philipp und Bernhard v. Solms-Münzenberg wie folgt entschieden haben: Letzterer soll gemäß der durch die pfälzischen und hessischen Räte sowie dem Grafen Johann v. Nassau-Vianden als Obmann getroffenen Vereinbarungen dem Grafen Philipp (v. Königstein) alle Unterlagen der gemeinsamen und gesamten Münzenberger Lehen herausgeben. Der frühere Vertrag soll besiegelt werden. Kunz Krieg soll binnen Jahresfrist vom Gericht zu Wölfersheim Rechtfertigung erhalten. Der Maier zu Langsdorf soll sich mit denen von Södel , Wiprecht von Hungen mit denen von Münster vergleichen. Wegen der Pfändungsstreitigkeit zwischen Vilbel und Ruppertsburg soll eine Augenscheineinnahme stattfinden. Der Wirt von Königsberg soll gegen Urfehde freigelassen werden. Die von Langsdorf sollen die Güter jenseits der Hege behalten, wenn sie ihre Rechte beweisen. Die Pfändungen des Licher Landknechts Johann Kleindienst in Bessingen Im Gebiet Graf Bernhards und die des Mathias Mönch, Schultheißen zu Villingen, im Gebiet Graf Philipps sollen gegeneinander aufgerechnet werden. Das Urteil des Gerichts zu Laubach gegen den Henne Klein soll vollstreckt werden. Was Graf Bernhard vom Stift Wetzler gekauft hat soll ihm gehören, soweit es in Dorf und Gemerkung Nieder-Bessingen liegt die Güter in den Gemarkungen Lich und Hausen sollen gegen Erstattung des Kaufpreises an Graf Philipp fallen. Keiner darf in der Grafschaft des anderen ohne dessen Willen Güter erwerben, u. a.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1, Aussteller 2, Parteien
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden, Konv. 205/2 - Gleichz. Abschrift, Papier
Vermerke (Urkunde): Literatur: Reguest: Battenberg, Eppsteiner Urkunden Nr. 341
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
01.07.2025, 1:40 PM CEST