Untersuchung politischer Unruhen in Ulm
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 146 Bü 9775
E 146 (alt) = E 146/2 Bund 2375
C.08.52
Untersuchungen
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 146 Ministerium des Innern III
Ministerium des Innern III >> 150. Untersuchungen
1847-1848
Enthält: Eingabe des Kunstmüllers Wieland und des Bierbrauers und Hafenwirts Frick aus Ulm wegen der beim Aufruhr vom 1. Mai 1847 ihnen zugefügten Beschädigungen; Gesuch des Stadtrats und des Bürgerausschusses sowie des Stadtschultheißen Schuster um Gestattung der Verlegung einer Rechtfertigungsschrift von Seiten Schusters; unruhige Stimmung unter der Bevölkerung der Stadt Ulm und Vorfall in der Nacht vom 21. auf den 22. September 1847; Sicherheitsvorkehrungen aus Anlass der Verkündigung und Vollziehung des wegen der Ruhestörungen am 1. Mai 1847 gefällten Erkenntnisses; Beschwerde der Kreisregierung über eine unzuständige Handlung des Ulmer Kriminalsenats
1 Bü (1 cm)
Archivale
Frick, Bierbrauer und Hafenwirt in Ulm
Schuster, Julius; Stadtschultheiß in Ulm
Wieland, Kunstmüller in Ulm
Ulm UL; Unruhen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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