Adelheid ("Ell") Götz stiftet einen Jahrtag für den verstorbenen Ledergerber Götz und seine ebenfalls verstorbene Ehefrau Anna im Franziskanerkloster ("den Minnern Bru/o/der") in Ulm [abgegangen, Bereich westlicher Münsterplatz, Lagerbuch Nr. 150]. Dafür überträgt sie Guardian und Konvent einen jährlichen Zins von 10 Schilling Heller Ulmer Währung. Der Zins gefällt von Haus und Hofstatt in Ulm im Loch [der südliche Teil ist die heutige Gerbergasse, der nördliche Teil ist unter der Neuen Straße verschwunden] neben dem Haus des Ledergerbers Schreckenstein, das derzeit der Zimmermann Klaus Hekel besitzt. Die Hälfte dieses Zinses ist an Weihnachten, die andere Hälfte am 24. Juni ("ze sant Johans tag ze sunwenden") fällig.
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