Meister Ludwig, Domherr zu Mainz, Arnold, Scholaster, 'Godesmanus', Kanoniker zu St. Stephan in Mainz, und Helwig, Scholaster aus Bingen (Pinguensis) auf Seiten Heinrichs, des Probstes zu St. Stephan, und des dortigen Kapitels, bekunden, daß sie einen Streit zw. Prost und Kapitel zu St. Stephan um die Verteilung der Befugnisse dahingehend geschlichtet haben, daß das Kapitel die Verwaltung der Pfründen ganz behalten soll, der Probst die Bestätigung der Prälaten und Kanoniker, die Investitur der Kleriker, die Abhaltung der Synoden und allgem. die geistlichen Angelegenheiten seines Archidiakonats.
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Meister Ludwig, Domherr zu Mainz, Arnold, Scholaster, 'Godesmanus', Kanoniker zu St. Stephan in Mainz, und Helwig, Scholaster aus Bingen (Pinguensis) auf Seiten Heinrichs, des Probstes zu St. Stephan, und des dortigen Kapitels, bekunden, daß sie einen Streit zw. Prost und Kapitel zu St. Stephan um die Verteilung der Befugnisse dahingehend geschlichtet haben, daß das Kapitel die Verwaltung der Pfründen ganz behalten soll, der Probst die Bestätigung der Prälaten und Kanoniker, die Investitur der Kleriker, die Abhaltung der Synoden und allgem. die geistlichen Angelegenheiten seines Archidiakonats.
165/10
A 2 Mainz (St. Stephan), 1244-03-26 A
A 2 Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 11 Orte, Buchstabe M >> 11.1 Mainz >> 11.1.51 Mainz (St. Stephan)
1244 März 26 (I),
Ausf., Perg., 7 anh. Sg., alle besch., 4 durchbr., 5 Br.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1244, vii. kalendas Aprilis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Mainz (St. Stephan): Entscheidung der Schiedsrichter in einer Streitsache zwischen dem Dechanten und Kapitel zu St. Stephan über die Prärogative des Dechanten.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Probst Christian, Johannes, Scholaster, Burkhard, Probst zu Fritzlar, Walter von Eschborn, Domherr zu Mainz, Heinrich, Scholaster, Gerhard, Kustos
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Meister Konrad
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Kanoniker zu St. Peter: Arnold, Dekan, Konrad, Scholaster, Theodor, Kantor, Johannes, ....., Konrad, Keller
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Kanoniker zu St. Marien 'ad gradus': Markolf, Dekan, Konrad, Kustos, Hermann
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Kanoniker zu St. Mauritius, Gerung, Scholaster, Wilhelm, Konrad, Meister Werner
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Kanoniker zu St. Johannes: Burkhard, Dekan, Konrad, Kustos, Johannes, Kanoniker zu St. Gangolf
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Mainz (St. Stephan): Entscheidung der Schiedsrichter in einer Streitsache zwischen dem Dechanten und Kapitel zu St. Stephan über die Prärogative des Dechanten.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Probst Christian, Johannes, Scholaster, Burkhard, Probst zu Fritzlar, Walter von Eschborn, Domherr zu Mainz, Heinrich, Scholaster, Gerhard, Kustos
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Meister Konrad
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Kanoniker zu St. Peter: Arnold, Dekan, Konrad, Scholaster, Theodor, Kantor, Johannes, ....., Konrad, Keller
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Kanoniker zu St. Marien 'ad gradus': Markolf, Dekan, Konrad, Kustos, Hermann
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Kanoniker zu St. Mauritius, Gerung, Scholaster, Wilhelm, Konrad, Meister Werner
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Kanoniker zu St. Johannes: Burkhard, Dekan, Konrad, Kustos, Johannes, Kanoniker zu St. Gangolf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Alte Urkundenabteilung (Pertinenzbestände) (Tektonik)
- Alte Urkundenabteilung (Pertinenzbestände): Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen (Bestand)
- 11 Orte, Buchstabe M (Gliederung)
- 11.1 Mainz (Gliederung)
- 11.1.51 Mainz (St. Stephan) (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International