Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, auch für seinen Sohn Philipp und beider Erben, dass er Isaak von Ulm, Jude zu Worms, mit Ehefrau, Kindern und Gesinde in seinen Schirm genommen hat. Der Aussteller versichert ihnen dazu freies Geleit im Fürstentum der Pfalz, wofür sie das alte Geleitgeld - 1 Weißpfennig pro Meile - geben sollen. Für den Schirm sollen Isaak und seine Erben, solange sie im Fürstentum der Pfalz ansässig sind, jährlich zwei Gulden zu Martini [11.11.] oder Weihnachten an den pfalzgräflichen Landschreiber zu Alzey reichen. Kurfürst Friedrich weist seine Amtleute und die Seinen an, Isaak oder dessen Bevollmächtigen im Zuge der Schuldeneintreibung bei kurpfälzischen Untertanen und Hintersassen förderlich zu sein.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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