Balthasar Rott (Route), Stadtammann zu Ulm, beurkundet, dass vor dem Gericht auf dem Rathaus der Abt Andreas zu Wiblingen gegen Wernnher Brunwart, Kirchherr zu Süssen (Sussen), Hans Eglolff, Kirchherr zu Regelweiler (Rägglinßwyler), Ulrich Brunwart, der Spengler, Bürger zu Ulm, und Michael Heinrich von Kirchberg klagte, dass diese das Kloster an seinem Hof zu Stade genannt Freudenegg (Frödnegg) irrten. Jene erklärten, sie hätten diesen von ihren Vätern ererbt, er sei lediglich des Klosters Zinsgut. Nachdem der Abt einen Kaufbrief, wonach ihn das Kloster von einem vom Stein erkauft, und eine Bulle, welche ihn als des Klosters Eigengut bestätigt, vorgelegt, wird zu Gunsten des Klosters entschieden, in dem die Beklagten den Abt des Eides "überhoben". Urteiler und zwei Fürsprecher: Peter Ungelter, Bürgermeister zu Ulm, Bartholme Gregg, Claus Ungelter, Konrad von Asche, Krafft Leow, Hans Ehinger, Johanns Ehingers Sohn, und Hans Rentz der Ältere
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Balthasar Rott (Route), Stadtammann zu Ulm, beurkundet, dass vor dem Gericht auf dem Rathaus der Abt Andreas zu Wiblingen gegen Wernnher Brunwart, Kirchherr zu Süssen (Sussen), Hans Eglolff, Kirchherr zu Regelweiler (Rägglinßwyler), Ulrich Brunwart, der Spengler, Bürger zu Ulm, und Michael Heinrich von Kirchberg klagte, dass diese das Kloster an seinem Hof zu Stade genannt Freudenegg (Frödnegg) irrten. Jene erklärten, sie hätten diesen von ihren Vätern ererbt, er sei lediglich des Klosters Zinsgut. Nachdem der Abt einen Kaufbrief, wonach ihn das Kloster von einem vom Stein erkauft, und eine Bulle, welche ihn als des Klosters Eigengut bestätigt, vorgelegt, wird zu Gunsten des Klosters entschieden, in dem die Beklagten den Abt des Eides "überhoben". Urteiler und zwei Fürsprecher: Peter Ungelter, Bürgermeister zu Ulm, Bartholme Gregg, Claus Ungelter, Konrad von Asche, Krafft Leow, Hans Ehinger, Johanns Ehingers Sohn, und Hans Rentz der Ältere
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 532 M U 78
HStA München, GU Neu-Ulm Fasz. 77, Nr. 930
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 532 M Wiblingen, Benediktinerkloster: Zugang Hauptstaatsarchiv München
Wiblingen, Benediktinerkloster: Zugang Hauptstaatsarchiv München >> Urkunden >> Freudenegg
1426 März 11 (Gutentag nach Letare)
Urkunden
Aussteller: Balthasar Rott, Stadtammann zu Ulm
Siegler: Balthasar Route, Stadtammann zu Ulm; Peter Ungelter, Bürgermeister zu Ulm; Bartholme Gregg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Sg. abg.
Siegler: Balthasar Route, Stadtammann zu Ulm; Peter Ungelter, Bürgermeister zu Ulm; Bartholme Gregg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Sg. abg.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:33 MEZ
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