Allgemeiner gesandtschaftlicher Schriftverkehr
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10722 Sächsische Gesandtschaft für Bayern, München, Nr. 043 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10722 Sächsische Gesandtschaft für Bayern, München
10722 Sächsische Gesandtschaft für Bayern, München >> 02 Gesandtschaftsakten 1834 - 1850
1836 - 1837
Enthält u. a.: Einsendung von literarischen oder Kunstwerken an den bayerischen König.- Übersendung von Totenscheinen für die griechischen Soldaten Friedrich Baumgärtel aus Leipzig, Ludwig Binger, Dr. Bormann und L. Magosch aus Dresden, Theophil Richter aus Zittau, Johann Carl Heinrich Jost aus Schmannewitz und August Lutz aus Mutzschen sowie für den Arbeiter Ludwig Waage aus Dresden.- Choleraepidemie.- Zeremoniell der mediatisierten Fürsten und Grafen in Bayern.- Feingehalt der Gold- und Silberwaren in Bayern.- Maßregeln gegen den Missbrauch der Presse in Bayern.- Rückgabe des von dem sächsischen General von Ziegler getragenen Ordens.- Publikation des Zollvereinstarifs für 1837-39.- Erfindung bei der Stabeisenfabrikation durch Theobald Böhm.- Beabsichtigte Reise von Anton Eduard Bösewetter nach Griechenland.- Kunstmaler Gustav Theodor Knoll.- Reisepass für die Schauspielerin Karoline Seeburg aus Freiberg.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:15 MEZ
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