Jugendkompanie Menden des Wehrbunds Menden/Sieg (Bestand)
Show full title
SN 026
Stadtarchiv Sankt Augustin (Archivtektonik) >> SN: Sammlungen und Nachlässe
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Findbuch: 2 Archiveinheiten (1916-1917)
Vorwort: 1 BESTANDSGESCHICHTE1.1 ZUGANG IN DAS STADTARCHIVDie Unterlagen der Jugendkompanie Menden des Wehrbundes Menden/Sieg wurden dem Stadtarchiv am 7.3.2005 von Clemens Brähler zur dauerhaften Archivierung übergeben (Accession 2005/022). Diese Unterlagen waren bei der Entrümpelung der Mendener Kaplanei aufgetaucht und sollten eigentlich vernichtet werden, wurden jedoch von Herrn Brähler gerettet und gesichert.1.2 ORDNUNG UND VERZEICHNUNGDer Bestand enthält 2 Archiveinheiten der Jahre 1916/1917. Er wurde im Mai 2016 von Michael Korn mittels des Programms Augias-Archiv 9.1 verzeichnet. 1.3 WERTERMITTLUNG UND KASSATIONEs wurden keine Unterlagen kassiert.1.4 ABGABEN AN ANDERE BESTÄNDE BZW. ARCHIVEAbgaben an andere Archive oder Bestände wurden nicht gemacht. 1.5 ERHALTUNGSZUSTAND, TECHNISCHE BEHANDLUNG UND LAGERUNGDer Erhaltungszustand der Archivalien ist überwiegend gut. Konservatorische Probleme werden langfristig die teils säurehaltigen Papiere verursachen. Größere Restaurierungsmaßnahmen sind derzeit nicht erforderlich.Die Unterlagen wurden entmetallisiert und in säurefreie, alterungsbeständige und mit Calciumcarbonat gepufferte Kartons und Mappen umgebettet. 2 DIE JUGENDKOMPANIE MENDEN DES WEHRBUNDS MENDEN/SIEGWährend des Ersten Weltkriegs wurden auf freiwilliger Basis Jugendkompanien für die vormilitärische Ausbildung von "Jungmannen" jenseits des Schulpflichtalters ins Leben gerufen. Bis zum Dezember 1914 wurden in Preußen 7.000 solcher Einheiten mit einer halben Million Mitglieder gebildet. Die Mendener Jugendkompanie wurde am 4.10.1914 gegründet. Führer war zunächst Albert Bolten, ab 1916 Karl Schumacher, der von 1916 bis 1918 Kaplan in Menden war.Die Jugendkompanien waren in Wehrbünden organisiert. Der Wehrbund Menden/Sieg führte im Bezirk III in der Bürgermeisterei Menden die Jugendkompanien Menden, Siegburg-Mülldorf (Führer Lehrer Loewenich) sowie Niederpleis (Führer Lehrer Schmitz). 3 AUFBAU DES FINDBUCHES3.1 AUFBAU DER ANGABEN ZU DEN JEWEILIGEN ARCHIVEINHEITENDie Angaben zu den einzelnen Archiveinheiten beginnen links mit der Signatur (Bestandskürzel "SN 026" sowie laufender Nummer). Am rechten Rand wird die jeweilige Laufzeit angegeben. Die Laufzeit der Archiveinheiten umfasst den Zeitraum ihrer Entstehung.Darunter wurde der Titel gesetzt, der den Inhalt der Archiveinheiten wiedergibt.Ergänzt werden die Titel durch folgende Vermerke:- enthält unter anderem (u.a.): für die Auflistung besonderer Einzelstücke- enthält vor allem (v.a.): für die Auflistung des inhaltlichen Schwerpunkts3.2 NUTZUNG UND SPERRFRISTENDie Benutzung der hinterlegten Archivalien richtet sich nach der Benutzungsordnung des Stadtarchivs Sankt Augustin in ihrer jeweils geltenden Fassung. 3.3 ZITIERWEISEZu zitieren sind die Archiveinheiten unter Voranstellung des Archivs mit Angabe der entsprechenden Signatur, z.B. "Stadtarchiv Sankt Augustin, SN 026/2". 3.4 ERGÄNZENDE BESTÄNDE UND LITERATURInformationen zur Jugendkompanie Menden finden sich ferner in folgenden Beständen des Stadtarchivs: SN 050/2 (Sammlung Hartmut Küper zum Flugplatz Hangelar): Auszüge und Kopien aus Quellen und Literatur zum Flugplatz Hangelar, - enthält u.a.: Schreiben vom Wehrbund bei der Bürgermeisterei Menden an das Bürgermeisteramt in Siegburg-Mülldorf vom 24.01.1916; Militärische Vorbereitung der Jugend.SN 007(Sammlung Heinz Daufenbach zu Mülldorf): unverzeichnetME-M 6 (Bürgermeistereiverwaltung Menden): Jugendpflege, Turn- und Spielkurse 1911-1919- enthält u.a.: militärische Jugendvorbereitung, Jugendkompanien, Verfügungen, Erlasse, VerordnungenLiteratur: Franca Victoria Schankweiler: Die Jugendkompanien der Bürgermeisterei Menden in den Jahren 1914-1918 - Zur militärischen Vorbereitung der Jugend im Siegkreis, in: Stadtarchiv Sankt Augustin (Hg.): Spurenlesen, Steiferhof und Schanditz. Aufsätze zur Stadtgeschichte 12 (=Sankt Augustin. Beiträge zur Stadtgeschichte, Band 54), Sankt Augustin 2017Sankt Augustin, im Januar 2021Michael KornStadtarchivar
Vorwort: 1 BESTANDSGESCHICHTE1.1 ZUGANG IN DAS STADTARCHIVDie Unterlagen der Jugendkompanie Menden des Wehrbundes Menden/Sieg wurden dem Stadtarchiv am 7.3.2005 von Clemens Brähler zur dauerhaften Archivierung übergeben (Accession 2005/022). Diese Unterlagen waren bei der Entrümpelung der Mendener Kaplanei aufgetaucht und sollten eigentlich vernichtet werden, wurden jedoch von Herrn Brähler gerettet und gesichert.1.2 ORDNUNG UND VERZEICHNUNGDer Bestand enthält 2 Archiveinheiten der Jahre 1916/1917. Er wurde im Mai 2016 von Michael Korn mittels des Programms Augias-Archiv 9.1 verzeichnet. 1.3 WERTERMITTLUNG UND KASSATIONEs wurden keine Unterlagen kassiert.1.4 ABGABEN AN ANDERE BESTÄNDE BZW. ARCHIVEAbgaben an andere Archive oder Bestände wurden nicht gemacht. 1.5 ERHALTUNGSZUSTAND, TECHNISCHE BEHANDLUNG UND LAGERUNGDer Erhaltungszustand der Archivalien ist überwiegend gut. Konservatorische Probleme werden langfristig die teils säurehaltigen Papiere verursachen. Größere Restaurierungsmaßnahmen sind derzeit nicht erforderlich.Die Unterlagen wurden entmetallisiert und in säurefreie, alterungsbeständige und mit Calciumcarbonat gepufferte Kartons und Mappen umgebettet. 2 DIE JUGENDKOMPANIE MENDEN DES WEHRBUNDS MENDEN/SIEGWährend des Ersten Weltkriegs wurden auf freiwilliger Basis Jugendkompanien für die vormilitärische Ausbildung von "Jungmannen" jenseits des Schulpflichtalters ins Leben gerufen. Bis zum Dezember 1914 wurden in Preußen 7.000 solcher Einheiten mit einer halben Million Mitglieder gebildet. Die Mendener Jugendkompanie wurde am 4.10.1914 gegründet. Führer war zunächst Albert Bolten, ab 1916 Karl Schumacher, der von 1916 bis 1918 Kaplan in Menden war.Die Jugendkompanien waren in Wehrbünden organisiert. Der Wehrbund Menden/Sieg führte im Bezirk III in der Bürgermeisterei Menden die Jugendkompanien Menden, Siegburg-Mülldorf (Führer Lehrer Loewenich) sowie Niederpleis (Führer Lehrer Schmitz). 3 AUFBAU DES FINDBUCHES3.1 AUFBAU DER ANGABEN ZU DEN JEWEILIGEN ARCHIVEINHEITENDie Angaben zu den einzelnen Archiveinheiten beginnen links mit der Signatur (Bestandskürzel "SN 026" sowie laufender Nummer). Am rechten Rand wird die jeweilige Laufzeit angegeben. Die Laufzeit der Archiveinheiten umfasst den Zeitraum ihrer Entstehung.Darunter wurde der Titel gesetzt, der den Inhalt der Archiveinheiten wiedergibt.Ergänzt werden die Titel durch folgende Vermerke:- enthält unter anderem (u.a.): für die Auflistung besonderer Einzelstücke- enthält vor allem (v.a.): für die Auflistung des inhaltlichen Schwerpunkts3.2 NUTZUNG UND SPERRFRISTENDie Benutzung der hinterlegten Archivalien richtet sich nach der Benutzungsordnung des Stadtarchivs Sankt Augustin in ihrer jeweils geltenden Fassung. 3.3 ZITIERWEISEZu zitieren sind die Archiveinheiten unter Voranstellung des Archivs mit Angabe der entsprechenden Signatur, z.B. "Stadtarchiv Sankt Augustin, SN 026/2". 3.4 ERGÄNZENDE BESTÄNDE UND LITERATURInformationen zur Jugendkompanie Menden finden sich ferner in folgenden Beständen des Stadtarchivs: SN 050/2 (Sammlung Hartmut Küper zum Flugplatz Hangelar): Auszüge und Kopien aus Quellen und Literatur zum Flugplatz Hangelar, - enthält u.a.: Schreiben vom Wehrbund bei der Bürgermeisterei Menden an das Bürgermeisteramt in Siegburg-Mülldorf vom 24.01.1916; Militärische Vorbereitung der Jugend.SN 007(Sammlung Heinz Daufenbach zu Mülldorf): unverzeichnetME-M 6 (Bürgermeistereiverwaltung Menden): Jugendpflege, Turn- und Spielkurse 1911-1919- enthält u.a.: militärische Jugendvorbereitung, Jugendkompanien, Verfügungen, Erlasse, VerordnungenLiteratur: Franca Victoria Schankweiler: Die Jugendkompanien der Bürgermeisterei Menden in den Jahren 1914-1918 - Zur militärischen Vorbereitung der Jugend im Siegkreis, in: Stadtarchiv Sankt Augustin (Hg.): Spurenlesen, Steiferhof und Schanditz. Aufsätze zur Stadtgeschichte 12 (=Sankt Augustin. Beiträge zur Stadtgeschichte, Band 54), Sankt Augustin 2017Sankt Augustin, im Januar 2021Michael KornStadtarchivar
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
10.06.2025, 11:08 AM CEST