Die angebrachten Gesuche des Metzgers Philipp Friedrich, des Talbäckers Köhn, des Glasers Karl aus Kirchberg und des Johann Georg Beuerlein aus Lobenhausen um Handdienst- und Dienstgeldbefreiung von ihren je besitzenden zweiten Wohngebäude, und die bei dem durch unfürdenkliches Herkommen feststehenden Grundsatz, dass wenn ein Haus unter mehrerer Besitzern verteilt ist, jeder derselben ein Dienstgeld nebst Dienst zu entrichten hat, wenn aber solches auf einen Besitzer kommt, dieser auch nur ein Dienstgeld und Dienst entrichtet, unter Zurückweisung der Bitte um Dienstegldbefreiung, nur den Petenten zugestandenen Befreiung an der Naturaldienstleistung von ihrer je besitzenden zweiten Wohnung auf solange, als sie solche als Nebenhaus besitzen, und bei dem Georg Beuerlein aus Lobenhausen insolange, als solche die Witwe Baumann bewohnt; bei welcher Gelegenheit eine Berichtigung der von dem Rentamt bezüglich der Befreiung durch analoge Anwendung früherer Vorgänge, namentlich bei dem Friedrich Lautenbach, Heinrich Ludwig, Karl Gehring, Joseph Hiller, Joseph Reichert, Christian Thiermann und Samuel Roth und Konsorten erfolgt ist.
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Die angebrachten Gesuche des Metzgers Philipp Friedrich, des Talbäckers Köhn, des Glasers Karl aus Kirchberg und des Johann Georg Beuerlein aus Lobenhausen um Handdienst- und Dienstgeldbefreiung von ihren je besitzenden zweiten Wohngebäude, und die bei dem durch unfürdenkliches Herkommen feststehenden Grundsatz, dass wenn ein Haus unter mehrerer Besitzern verteilt ist, jeder derselben ein Dienstgeld nebst Dienst zu entrichten hat, wenn aber solches auf einen Besitzer kommt, dieser auch nur ein Dienstgeld und Dienst entrichtet, unter Zurückweisung der Bitte um Dienstegldbefreiung, nur den Petenten zugestandenen Befreiung an der Naturaldienstleistung von ihrer je besitzenden zweiten Wohnung auf solange, als sie solche als Nebenhaus besitzen, und bei dem Georg Beuerlein aus Lobenhausen insolange, als solche die Witwe Baumann bewohnt; bei welcher Gelegenheit eine Berichtigung der von dem Rentamt bezüglich der Befreiung durch analoge Anwendung früherer Vorgänge, namentlich bei dem Friedrich Lautenbach, Heinrich Ludwig, Karl Gehring, Joseph Hiller, Joseph Reichert, Christian Thiermann und Samuel Roth und Konsorten erfolgt ist.
Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 50 Nr. 2519
Schubl. 22 Lit. Aaa (Fasz. III) Nr. 18
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 50 Domänenkanzlei I: Kirchberg, Leofels und Döttingen
Domänenkanzlei I: Kirchberg, Leofels und Döttingen >> 17. Dienstgeld- und Naturaldienstsachen in den Ämtern Kirchberg und Döttingen >> 17.1. Handdienstbefreiungen und Dienstgeldserlasse
1835
6 Schr.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:21 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik)
- Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Tektonik)
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- Domänenkanzlei I: Kirchberg, Leofels und Döttingen (Bestand)
- 17. Dienstgeld- und Naturaldienstsachen in den Ämtern Kirchberg und Döttingen (Gliederung)
- 17.1. Handdienstbefreiungen und Dienstgeldserlasse (Gliederung)